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Anfänger und Profi-Schläger, was ist da der Unterschied?

Eine Diskussion zum Thema Anfänger und Profi-Schläger, was ist da der Unterschied? im Golf-Forum: Ich sehe hier wird eine heisse Diskussion geführt :-) Aber sind wir doch ehrlich, der Schwung entscheidet wie der Ball ...

  1. #31
    Divot-Schläger kein Avatar
    Registriert seit:19.11.2010
    Beiträge:189

    Standard

    Ich sehe hier wird eine heisse Diskussion geführt :-)
    Aber sind wir doch ehrlich, der Schwung entscheidet wie der Ball fliegt, dabei sind die Schläger nur zweitrangig! Ich würde behaupten das ich mit meinem Anfängerset für 400.- auch mein Hcp. (16.8) spielen würde.
    Sicher helfen meine gefitteten Schläger etwas, aber das ich deswegen gleich 2-3 Schläge besser Spiele glaube ich nicht, es fühlt sich einfach besser an und sieht schöner aus, aber sonst :-). Den ob ich mit meinem R11 TP Stiff 250m schlage oder mit dem "billig" Driver 220m ist doch egal, hauptsache er liegt einigermassen spielbar irgendwo! Ob ich slice oder nicht, hat wenig bis gar nichts mit meinem Schläger zu tun, sonder nur mit meinem Schwung!
    Das Material wird definitiv überbewertet, weil ein guter Golfer ist nicht wegen seinen Schlägern ein guter Golfer!!!

  2. #32
    ProGolfer Avatar von schteff
    Registriert seit:17.04.2009
    Beiträge:964

    Standard

    Wenn du aber mit zu weichen Schlägern spielst, verbiegen diese sich beim Schwung viel stärker und dadurch sliced du eher. Daher haben viele zB einen Regular-.Eisensatz, aber einen Stiff-Driver (längerer Schaft = mehr Flex).

    Und klar kann man Glück haben und mit einem Anfängerset für 400.- und damit vielleicht sogar ein Single HCP hinbekommen. Bei mir wars einfach so, dass mir die Damenschläger des Anfängersets irgendwann zu weich (jetzt spiele ich Senior) und zudem brachen mir die Schläger, was sicher auf mangelnde Qualität hinweist. Da habe ich mich dann lieber gleich richtig beraten lassen.

  3. #33
    Divot-Schläger kein Avatar
    Registriert seit:19.11.2010
    Beiträge:189

    Standard

    Ja da gebe ich Dir recht Schteff, wegen zu weichen Schlägern!
    Ich glaube auch jetzt wären meine ersten Schläger schon langsam an der Grenze. Aber wollte damit nur ausdrücken das die Schläger helfen aber nicht Match entscheidend sind.

    PS: Ich liebe meine geschmiedeten Eisen und würde sie nicht mehr hergeben!

  4. #34
    ProGolfer Avatar von schteff
    Registriert seit:17.04.2009
    Beiträge:964

    Standard

    Das ist schon so. Nur weil ich ein Superduper-Set habe, spiele ich nicht gleich ein Single HCP

  5. #35
    Greenkeeper kein Avatar
    Registriert seit:30.01.2010
    Beiträge:7

    Standard

    @ Einsteiger: Hab gestern mal mein 9er Eisen probiert, geht gar nicht. 7er forever ;-) Nein, habe heute mal meine Pro gefragt, der meinte auch, dass es ok ist wenn ich erstmal mit dem 7er meinen Schwung in den Griff kriege (an dem Punkt bin ich jetzt) und dann Stück für Stück mit anderen Schläger übe. Hatte im Sorge, dass am Ende wieder nix mehr geht (auch nicht das 7er), aber er meinte das wäre nicht so wenn der Schwung grundsätzlich mal sitzt. Hatte leider die Erfahrung gemacht, dass der Driver-Schlag nicht mehr klappt seit der Eisenschlag gut ist. Aber er meinte das liegt an diversen anderen Punkten. Ich werde halt mal wieder das einen oder andere Eisen bzw. Holz ausprobieren.

    Mit meinen 50 CHF eBay-Silverline könne ich noch lange spielen, die wären ok für mich aus seiner Sicht. Fitten wäre grundsätzlich keine schlechte Idee, derzeit aber nicht unbedingt nötig. Dann spiele ich sie jetzt bis HCP 15 (vermutlich die nächsten 25 Jahre), oder ich sie am Ende alle irgendwo liegengelassen habe

    @piranha: ich bin fast 1.80m gross. Die normalen Damenschläger sind wohl eher für eine durchschnittliche Damengrösse von 1.65 -1.70 ausgelegt, sehen bei mir eher aus wie Kinderschläger. Das mit dem Senioren-Flex habe ich auch schon gehört, ist sicher eine Alternative zu den Herren-Reg-Flex, die ich derzeit habe.

  6. #36
    ProGolfer kein Avatar
    Registriert seit:08.04.2011
    Beiträge:562

    Standard

    Zitat Zitat von Flutterby Beitrag anzeigen
    @ Einsteiger: Hab gestern mal mein 9er Eisen probiert, geht gar nicht. 7er forever ;-) Nein, habe heute mal meine Pro gefragt, der meinte auch, dass es ok ist wenn ich erstmal mit dem 7er meinen Schwung in den Griff kriege (an dem Punkt bin ich jetzt) und dann Stück für Stück mit anderen Schläger übe.
    Mir wurde mal gesagt, dass das E7 für die Meisten einfach ist zu spielen, weil da Schaftlänge und Loft am Besten übereinstimmen.

    Zitat Zitat von Flutterby Beitrag anzeigen
    @piranha: ich bin fast 1.80m gross. Die normalen Damenschläger sind wohl eher für eine durchschnittliche Damengrösse von 1.65 -1.70 ausgelegt, sehen bei mir eher aus wie Kinderschläger. Das mit dem Senioren-Flex habe ich auch schon gehört, ist sicher eine Alternative zu den Herren-Reg-Flex, die ich derzeit habe.
    Schäfte kann man auch verlängern. Dabei ändert sich aber das Schwunggewicht und die Lie.

    Wegen den Seniorenschäften. Ich habe da mal gehört, dass dies auch nichts anderes ist als die Damenschäfte. Wurde nur aus Marketinggründen so benannt. Weiss aber nicht ob das stimmt.
    Play the ball as it lies, play the course as you find it, and if you cannot do either, do what is fair. But to do what is fair, you need to know the Rules of Golf.

  7. #37
    Golfer kein Avatar
    Registriert seit:30.08.2010
    Beiträge:434

    Standard

    Zitat Zitat von dega Beitrag anzeigen
    Wegen den Seniorenschäften. Ich habe da mal gehört, dass dies auch nichts anderes ist als die Damenschäfte. Wurde nur aus Marketinggründen so benannt. Weiss aber nicht ob das stimmt.
    lieber dega. also auf dieses Hörensagen kannst du nun definitiv nicht abstellen. Denn ich behaupte, dies stimmt nun definitiv nicht.

    Wie Steff bereits erwähnt hat, verbiegt sich der Schaft dermassen, wenn man mit Ladys spielt. Ich persönlich merke den Unterschied zwischen Damen, Senioren und Herrenschäften eindeutig. Kannst ja mal ausprobieren und gibt Druck auf den Schaft wie man es bei den Unihockeystöcken tut um den Flex zu spüren. Damen verbiegen sich extrem, Senioren ganz wenig, Herren gar nicht (bei mir).

    Meinen Driver und Holz haben ebenfalls Seniorenschäfte drauf. Bin eindeutiger länger mit diesen und vorallem geräder. Nicht immer einen Slice, weil sich der Schaft durchbiegt.

    Einsteiger, natürlich kommt es nicht nur auf die Eisen drauf an, sondern natürlich auch auf den Schwung. Darum ist üben üben üben wenn man noch die PR hat die beste Voraussetzung, zum einen guten Schwung erreichen zu können. Ich denke auch, dass man mit PR mit HCP über 30 noch nicht gerade Profieisen benötigt. Man kann sein HCP auch mit einem "normalen" Satz Eisen spielen.

    Ohne Fleiss kein Preis.


  8. #38
    ProGolfer kein Avatar
    Registriert seit:08.04.2011
    Beiträge:562

    Standard

    Zitat Zitat von piranha Beitrag anzeigen
    lieber dega. also auf dieses Hörensagen kannst du nun definitiv nicht abstellen. Denn ich behaupte, dies stimmt nun definitiv nicht.

    Wie Steff bereits erwähnt hat, verbiegt sich der Schaft dermassen, wenn man mit Ladys spielt. Ich persönlich merke den Unterschied zwischen Damen, Senioren und Herrenschäften eindeutig. Kannst ja mal ausprobieren und gibt Druck auf den Schaft wie man es bei den Unihockeystöcken tut um den Flex zu spüren. Damen verbiegen sich extrem, Senioren ganz wenig, Herren gar nicht (bei mir).

    Meinen Driver und Holz haben ebenfalls Seniorenschäfte drauf. Bin eindeutiger länger mit diesen und vorallem geräder. Nicht immer einen Slice, weil sich der Schaft durchbiegt.

    Einsteiger, natürlich kommt es nicht nur auf die Eisen drauf an, sondern natürlich auch auf den Schwung. Darum ist üben üben üben wenn man noch die PR hat die beste Voraussetzung, zum einen guten Schwung erreichen zu können. Ich denke auch, dass man mit PR mit HCP über 30 noch nicht gerade Profieisen benötigt. Man kann sein HCP auch mit einem "normalen" Satz Eisen spielen.
    Wie gesagt, mir wurde das mal so gesagt. Ich kann es selber nicht sagen, da für mich diese Schäfte eh wie Gummi sind und sich gleich anfühlen.

    Ich hatte das Problem beim Driver mit einem Regular Schaft. Der hat sich extrem verbogen und der Kickpunkt war zu früh.

    Dass man mit einem steiferen Schaft gerader ist und daher auch weiter, ist klar (Slice/Hook frisst länge). Braucht aber auch mehr Geschwindigkeit.

    Zitat Zitat von piranha Beitrag anzeigen
    Ohne Fleiss kein Preis.
    Unterschreibe ich so!
    Play the ball as it lies, play the course as you find it, and if you cannot do either, do what is fair. But to do what is fair, you need to know the Rules of Golf.

  9. #39
    Forums-Opa Avatar von Michi14
    Registriert seit:05.03.2009
    Beiträge:1.378

    Standard

    Hallo,

    dann äussere ich mich auch mal noch zu diesem Thema. Ich habe zwar die meisten Beiträge dieses Threads gelesen, aber natürlich habe ich nicht mehr alles präsent im Kopf, sollte ich daher irgendwelche Sachen wiederkauen, bitte nicht nachtragen - Danke!

    Also ich finde die Definition des Thread-Titels schon unglücklich gewählt. Es gibt keine Anfänger und/oder Profischläger. Was ihr unter Profi-Equipment versteht sind die Sets mit den bekannten, grossen Namen. Die Schläger welche die Profis spielen ist nochmals ein ganz anderes Thema. Die heissen vielleicht gleich und sehen auch gleich aus, aber darin steckt schon noch ein wenig mehr...

    Dass man mit einem steiferen Schaft gerader ist und daher auch weiter, ist klar (Slice/Hook frisst länge). Braucht aber auch mehr Geschwindigkeit.
    Die Geschichte mit den Schaft-Flexis hatten wir schon mehrmals hier. Darum nochmals, es gibt keine Normierung welche besagt wie hart oder weich ein Regular-/Stiff-/Senior oder was auch immer ist. Bei Maylor Tade ist ein regular vielleicht gleich "hart" wie ein Nizuno Stiff-Schaft, usw.
    Und die Aussage dass ein härterer Schaft genauer und vor allem länger ist würde ich jetzt ganz einfach mal als Golfmärchen abtun.
    Der längste und genauste Schaft für jeden Spieler ist der der am besten auf ihn und seinen Schwung passt. Und somit ist auch klar dass für einen passendes Set ein gutes Fitting unrerlässlich ist.

    Ob dies beim einem absoluten Beginner schon Sinn macht, ist Ansichtssache. Einerseits ist ein billiges NoNameset zum ausprobieren ob das Spiel überhaupt Spass macht sicher genügend. Wenn man dann vom Virus infiziert wird man dann ohnehin freudig schon bald auf etwas "Passenderes" wechseln. Um ein mittleres HCP (wenn das das Ziel ist) reichen diese Knüppel noch lange aus.

    Anderseits kann man natürlich auch sagen dass wenn man passendes Material in den Händen hat gelich von Anfang an am Schwung arbeiten kann mit dem gesicherten Gefühl dass es nicht am Material scheitern kann.

    Dann gibt es noch den dritten Weg, der vermutlich am meisten gegangen wird (war/ist bei mir auch so), man(n) kauft sich mal ein wenig davon, testen ein wenig davon , probiert vom Kollegen das Teil und irgendwann, wenn man Glück hat, hat man plötzlich das anscheinend passende in den Händen. Ist halt nicht gerade die günstigste Variante und man kann sehr schön zu Hause den Keller zumüllen... ;-)

    Mein Fazit: Geh zum Pro investiere dein Geld in den Pro und wenn du einen anständigen Pro erwischt, wirst du mit einem guten Grundschwung und einem anständigen Anfängerset ins Golferleben starten.

    just my 2 cents

    Gruss Michi
    heinzbl likes this.

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