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Anfänger und Profi-Schläger, was ist da der Unterschied?

Eine Diskussion zum Thema Anfänger und Profi-Schläger, was ist da der Unterschied? im Golf-Forum: Sorry, falls das schonmal diskutiert wurde, ich bin mit der Suche-Funktion nicht fündig geworden (die Suchwörter sind zu unspezifisch). Ich ...

  1. #1
    Greenkeeper kein Avatar
    Registriert seit:30.01.2010
    Beiträge:7

    Standard Anfänger und Profi-Schläger, was ist da der Unterschied?

    Sorry, falls das schonmal diskutiert wurde, ich bin mit der Suche-Funktion nicht fündig geworden (die Suchwörter sind zu unspezifisch).

    Ich spiele schon eine ganze Weile mehr schlecht als recht Golf und noch immer (fast) mit meinem ursprünglichen Eisen-Anfänger-Set (von Silverline, Graphitschaft, Regular Flex). Fast mit dem ursprünglichen, weil ich das Damen-Set mal gegen das entsprechende Herren-Set getauscht habe, weil ich sehr gross bin und ein Pro meinte die Damenschläger wären zu kurz.

    Ich bin irgendwie etwas ratlos, ob es sich lohnt CHF 500+ in ein Schlägerset zu investieren. Wo wäre denn das dann ggf. besser?

    Irgendwie hatte ich bisher den Eindruck, dass das ausschliesslich an mir (meinem Schwung) liegt ob der Ball gut ist (fliegt), eher nicht am Schläger. Ich kann mit meinem ollen Set super-weit und präzise spielen sofern ich den Ball richtig treffe (leider nur so in 50% der Fälle)

    Wenn ich jetzt in eine Golfshop gehe, werden die mich sicher überzeugen, dass ich ein neues teures Set brauche ...

    Graphitschaft ist sicher richtig für mich, weil die leichter sind. Ich habe zwischendurch mal ein Wilson-Set ausprobiert (Stahlschaft), das war viel zu schwer und massiv für mich.

    Wartet man ggf. bis der Schwung richtig sitzt bevor man in Schläger investiert oder haben diese Anfänger-Sets ihre Grenzen schon früher?

    Viele Grüsse
    Gina

  2. #2
    Divot-Schläger Avatar von lalli
    Registriert seit:11.09.2009
    Beiträge:204

    Standard

    Hallo Gina

    Das ist eine gute Frage! Genau dies würde mich auch interessieren... Frage ich mich in letzter Zeit auch oft!
    Ich bin nämlich in der gleichen Situation und frage mich, ob es wirklich nötig ist, neue, "bessere" Schläger zu kaufen. Und falls ja: Wie kann ich merken, ob mir die angebotenen Schläger auch wirklich passen? Kann ja sein, dass ich gerade einen guten Tag habe und die Bälle nur so fliegen?

    Und dann kommt noch das Gewohnheitstier in mir hoch, dass ich doch meine ersten Schläger nicht einfach in die Ecke stellen kann, habe mich doch jetzt an diese gewöhnt! Konntet ihr euch gut von diesen ersten Schläger trennen?

  3. #3
    ProGolfer Avatar von schteff
    Registriert seit:17.04.2009
    Beiträge:964

    Standard

    Ich kann euch nur empfehlen, einmal in einen guten Proshop zu gehen und euch fitten zu lassen. Das heisst, dass via Computeranalyse gemessen wird, wie schnell ihr schlagt und welcher Flex dann für euch geeignet ist. Oder holt euch zumindest mal ein paar Probeschläger und spielt diese auf der DR. Vielleicht stellt ihr ja ein paar Unterschiede fest. Manchmal stimmt auch nur der Auflagewinkel des Schlägers nicht, oder die Länge, was ja angepasst werden kann.

    Ich kann eure Situation gut nachempfinden, denn ich war auch mal an dem Punkt. Für den Anfang hatte ich mir ein billiges Anfãngerset gekauft, aber nach der zweiten Saison wurde ich unsicher, ob das nun wirklich noch das richtige ist, ausserdem sind mir 3 Schläger gebrochen und dann wars sowieso an der Zeit.

  4. #4
    Gelöscht kein Avatar
    Registriert seit:26.06.2010
    Beiträge:446

    Standard

    Also ich würde auch mal so ein fitting machen.

    Ich hab zu beginn ein 500.- anfängerset gekauft. Da ich nicht wusste ob ich weiter spielen werde. Im zweiten winter hatte der shop bei mir um die ecke ein tolles angebot. Wenn man das alte eisenset bringt, bekommt man 40% rabatt. Hab dann eines gekauft welches 1100.- gekostet hätte.
    Schon farblich und stylisch sah es super aus.
    Als ich dann im sommer mal richtig testen konnte war ich voll begeistert. Anstatt eisen 7 brauche ich jetzt für die gleiche distanz nur noch das eisen 9. Ich hatte vielleicht auch einfach glück, dass alles passt. Ob sie bei mir gerade aus fliegen oder nicht, liegt bei mir am schwung :-)

    Also, gute beratung mit testschlägern ist sicher immer gut.

    Gruss
    Gismo

  5. #5
    Dan
    Dan ist offline
    Major-Sieger Avatar von Dan
    Registriert seit:01.08.2009
    Beiträge:2.146

    Standard

    Zitat Zitat von lalli Beitrag anzeigen
    Ich bin nämlich in der gleichen Situation und frage mich, ob es wirklich nötig ist, neue, "bessere" Schläger zu kaufen. Und falls ja: Wie kann ich merken, ob mir die angebotenen Schläger auch wirklich passen? Kann ja sein, dass ich gerade einen guten Tag habe und die Bälle nur so fliegen?
    Diese Diksussion habe ich gerade mit einem Gast auf dem Golfplatz Holzhäusern geführt. Der gute Herr hat inzwischen fünf Eisensets zuhause stehen und glaubt das richtige noch nicht gefunden zu haben. Das Problem an der Sache ist, dass man die Tagesform nicht unterschätzen darf. Es kann gut sein, dass am Testtag die Bälle gut fliegen wie sonst selten, die Eisen aber eigentlich nicht die richtigen sind. Das merkt man dann erst Tage später auf der DR...

    Ich finde es aber auch wichtig, dass man in Betracht zieht, dass die Eisen an die man sich so gewöhnt hat, vielleicht gar nicht die optimalen sind. Ausprobieren finde ich wichtig und sinnvoll.

    Zitat Zitat von schteff Beitrag anzeigen
    Ich kann euch nur empfehlen, einmal in einen guten Proshop zu gehen und euch fitten zu lassen. Das heisst, dass via Computeranalyse gemessen wird, wie schnell ihr schlagt und welcher Flex dann für euch geeignet ist.
    Ich weiss halt nicht in wie weit das überhaupt Sinn macht, wenn sich der Schwung noch im "Rohzustand" befindet. Aber das kann ich nicht abschätzen - bin da nicht bewandert in diesen Fragen. Ich wage aber stark zu bezweifeln, dass das Fitting welches ich in der Anfangsphase erhalten habe wirklich korrekt ist. Klar, körperliche Abwechungen vom Standard kann man berücksichtigen - schwungtechnische Rückschlüsse dürften aber schwierig sein.

    Ich glaube sowas nennt man dynamisches Fitting?

    Wer kennt sich damit aus?
    Meine Meinung steht fest, verwirrt mich nicht mit Tatsachen!

  6. #6
    ProGolfer Avatar von schteff
    Registriert seit:17.04.2009
    Beiträge:964

    Standard

    Dein Schwung wird sich immer wieder ändern und natürlich ist es sinnvoll, hin und wieder zum Fitten zu gehen. Also, mit hin und wieder meine ich so alle paar Jahre mal

    Die Frage stellt sich doch, ab wann lohnt sich ein Fitting. Ich glaube, gleich zu Beginn der Golfkarriere ist noch zu früh. Aber so ab der 2. / 3. Saison lohnt das sicher. Auch wenn man noch PR oder ein hohes HCP hat, hat man doch schon einigermassen einen Schwung sich angewöhnt. Darauf zu warten, dass der Schwung nicht mehr ändert ist meiner Meinung nach sinnlos. Da wartet man 10 und mehr Jahre, wenns dumm geht (und ich hätte immer noch keine passenden Schläger).

    Die Idee der Wunderschläger liegt natürlich nahe, aber die gibt es wohl leider nicht. Hoffen kann man natürlich immer aber am Ende hilft wohl nur eins: Übung, Übumh und noch mehr Übung.

  7. #7
    Divot-Schläger Avatar von lalli
    Registriert seit:11.09.2009
    Beiträge:204

    Standard

    Danke euch schon mal für die Tipps und Empfehlungen...

    Was mich wunder nimmt, wo liegt der Unterschied zwischen einem Anfängerset und einem Profiset? Wie bemerkt man den Unterschied? Auf was muss man schauen? Kann man mit einem Eisen 6 (Anfängerset), den Ball weniger weit schlagen, als mit einem Eisen 6 (Profi)?
    Und wenn ja: Warum?

  8. #8
    ProGolfer Avatar von schteff
    Registriert seit:17.04.2009
    Beiträge:964

    Standard

    Also der Flex, die Flexibilität des Schafts ist bloss ein Teil. Wenig Kraft, tiefe SKG - mehr Flex, mehr Kraft, hohe SKG - weniger Flex. Meist nimmt man Graphitschäfte für Anfänger, Senioren, Ladys, weniger sportliche Spieler. Aber es gibt auch Stahlschäfte mit mehr Flex, sowie Graphit mit weniger.

    Dann spielt der Schlägerkopf eine Rolle. Anfänger nehmen meist Schläger mit einem breiten Kopf, der fehlerverzeihender ist. Am anderen Ende der Skala wären dann hier die Blades anzusiedeln.

    Also ein typischer Anfängerschläger hat viel / mittelmässig Flex und einen breiten Schlägerkopf.

  9. #9
    Greenkeeper kein Avatar
    Registriert seit:30.01.2010
    Beiträge:7

    Standard Wie ich sehe nicht nur mein Problem, ...

    Danke für eure Kommentare .... interessant!
    Ok, jetzt weiss ich zwar noch nicht, was an einem Profi-Schläger anders ist als bei einem Anfänger-Schläger aber mein "takeaway" ist, dass ein Schlägerset sehr individuell passt oder nicht. Es ist wohl noch zu früh für mich sich darüber Gedanken zu machen.

    Mein Schwung ist nach der 4. Saison noch immer nicht stabil und da würde mich ein neues Schlägerset vermutlich nur irritieren. Ich arbeite dann erstmal noch daran konstanter zu schlagen .... Im Moment spiele ich sowieso nur mein 7er Eisen, Driver, P und Sand (den habe ich allerdings bei der letzten Runde irgendwo verloren ... )

    Ansich bin ich ja mit meinen Silverline-Schlägern ganz happy...

  10. #10
    Greenkeeper kein Avatar
    Registriert seit:30.01.2010
    Beiträge:7

    Standard

    Zitat Zitat von schteff Beitrag anzeigen
    Also der Flex, die Flexibilität des Schafts ist bloss ein Teil. Wenig Kraft, tiefe SKG - mehr Flex, mehr Kraft, hohe SKG - weniger Flex. Meist nimmt man Graphitschäfte für Anfänger, Senioren, Ladys, weniger sportliche Spieler. Aber es gibt auch Stahlschäfte mit mehr Flex, sowie Graphit mit weniger.

    Dann spielt der Schlägerkopf eine Rolle. Anfänger nehmen meist Schläger mit einem breiten Kopf, der fehlerverzeihender ist. Am anderen Ende der Skala wären dann hier die Blades anzusiedeln.

    Also ein typischer Anfängerschläger hat viel / mittelmässig Flex und einen breiten Schlägerkopf.
    Danke, das hilft schonmal, aber macht ein breiterer oder schmalerer Schläger einen grossen Unterschied? Das mit dem Flex macht Sinn, ich brauch sicher viel flex, bin zwar sportlich, habe eher wenig Kraft.

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