Was wird einem im Golf-Shop verkauft?
Beraten die Verkäufer in den Schweizer Golf-Shops bedürfnisgerecht also dem Kundenwunsch entsprechend oder stehen andere Motivatoren im Vordergrund?
Ich habe in diversen Geschäften im Verkauf gearbeitet und weiss, dass das Verkaufspersonal in sehr vielen Geschäften genau weiss was es verkaufen „muss“ respektive darf.
Dementsprechend sind auch Provisionen oder eben nicht gestaltet.
Gleiches kenne ich bei Lagerbeständen, es gibt Provisionen auf ältere Modelle oder auf sogenannte Ladenhüter.
Natürlich aus meiner Sicht legitim gewisse Produkte zu provisionieren, denn es herrscht ja Markt und für jedes Produkt gibt es den passenden Käufer, irgendwo☺!
Die Frage stellt sich nur wie stark die Geschäfte das Verkaufspersonal lenken um in Ihren Interessen zu handeln. Und wie stark ich der Person gegenüber vertrauen kann.
Hier ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung:
Gestern war in einem Schweizer-Golf-Shop der doch einige Läden in der Schweiz führt und habe ich ein wenig bzgl. Eisen erkundet.
Die konkrete Fragestellung war welches Eisen besser für mich wäre ob das Callaway FG62 also mein neues Wunscheisen oder ein Eisen aus der Vega Serie.
Die Antwort des Verkaufsberaters kam sehr schnell und war gemäss Ihm klar eindeutig. Die Vega Eisen seien viel besser, weil die Firma aus der Herstellung von Samurai-Schwertern schon eine sehr lange Tradition und viel Erfahrung hat. Und die Wilson Produkte werden sowieso überbewertet.
Leider konnte ich die beiden Eisen nicht vergleichen, da ich das FG62 von Wilson nur auf Bestellung bekomme.
Meine Empfindung war von der ersten Sekunde des Gespräches an klar, der will mir ein Vega verkaufen. Ich kam mir dann komisch vor und zog mich aus dem Verkaufsgespräch zurück.
Was habt Ihr schon so erlebt?
Beste Grüsse
Patrick
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