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Lob Wedge

Eine Diskussion zum Thema Lob Wedge im Golf-Forum: Möchte mir "als Belohnung" ein Low Wedge kaufen. Das bestehende Eisen-Set ist von Ping und wurde "massgeschneidert". Auf was muss ...

  1. #1
    Greenkeeper kein Avatar
    Registriert seit:18.03.2011
    Beiträge:13

    Standard Low Wedge

    Möchte mir "als Belohnung" ein Low Wedge kaufen. Das bestehende Eisen-Set ist von Ping und wurde "massgeschneidert".

    Auf was muss ich mich bei einem Kauf eines LW achten? Liege ich mit Stahlschaft, 60 Grad richtig. Gibt es auch Internetseiten auf welchen ich diese Schläger (1 Inch länger usw) gefittet kaufen kann? Wer hat mir kurze, knackige Anworten dazu?

  2. #2
    Dan
    Dan ist offline
    Major-Sieger Avatar von Dan
    Registriert seit:01.08.2009
    Beiträge:2.146

    Standard

    Hallo gresche

    Ich würde in erster Linie darauf achten, dass es sich bei dem Lob Wedge (nicht Low Wedge ) um das selbe oder ein ähnliches Modell handelt wie deine anderen Wedges. Also evtl. mal sehen ob es von Ping was passendes gibt. Die gleichen oder ähnlichen Schwungeigenschaften sind wichtig.

    Einen Link zu einem Shop habe ich dir leider nicht.
    Meine Meinung steht fest, verwirrt mich nicht mit Tatsachen!

  3. #3
    DrivingRange-Golfer kein Avatar
    Registriert seit:09.06.2011
    Beiträge:96

    Standard

    Um es zu sagen wie es ist: wenn man ein Lob-Wedge braucht, hat man vorher leider was falsch gemacht (ist bisschen wie beim Sand-Wedge, wer nie im Bunker liegt, braucht das Ding auch nie). Ist also ein klassischer Trouble-Shooter Schläger der (hoffentlich) gar nie zum Einsatz kommt. Und genau aus diesem Grund darf das Teil bei mir auch völlig anders sein alle anderen Schläger. Weder voller Schwung, noch Sand muss das Ding abdecken, einzig ein solides Gefühl muss er vermitteln, damit man eben auch eigentlich komplett aussichtlosen Lagen mental meint, man könnte noch was retten.

    Wedges allgemein würde ich nur mit Stahlschaft nehmen, weil das die präziseste Version an Schäften ist. Die Wedges-Schäfte (z.B. Spinner Schäfte) sind eher etwas weicher als der Durchschnitt, was viel Gefühl bringt - schliesslich will man den Ball nicht nur aus Löchern hauen sondern auch mit viel Gefühl möglichst nah an die Fahne setzen (nicht vergessen: je Flacher der Flug, desto weniger Abweichung in der Richtung möglich, weil schlicht die Distanz verkürzt wird).

    Gerade beim 60° Wedge sollte man unbedingt testen wie viel Bounce man haben will. Wer auf harten Böden spielt braucht ganz was anderes als der, welcher das Teil auch beim Ultra-Kursspiel (Sandbunker beim Green) noch einsetzen will. Das Prolbem: mit so viel Loft ist der Unterschied zwischen fett getroffen (Schlag in den Boden, bevor man den Ball trifft) und getoppt (einfach paar Millimeter zu weit vorne) sehr nahe beinander, das Ding ist meiner Ansicht nach der am schwersten sauber zu treffende Schläger (mit den sehr langen Eisen).

    Die Idee an sich ist OK, weil man sich damit durchaus mal noch retten kann, aber bis die Schläge wirklich sitzen (und eben: auch meist ziemlich verzwickten Lagen) braucht es doch einige Übung.

    Tests über Wedges findet man im Internet und in den Fachzeitschriften, dort wird insbesondere auf den Spin geachtet weil der Ball ja möglichst "tot" an der Fahne liegen bleiben soll. Ob man den Ball dann auch so trifft wie die Tester mit Hcp um Null herum, ist eine andere Frage - mit etwas Glück konnten im Tests auch etwas durchschnittlich spielende Personen Ihre Meinung abgeben. Mit den Topmarken macht man hier ganz sicher nichts falsch, selber war ich längere Zeit mit einem Billigwedge (Kupferwedge von Regal, hier mal eine Seite mit akuellen Angeboten Neues Golf Wedge von REGAL Golfschläger 3 versch. Lofts: Amazon.de: Sport & Freizeit unterwegs und konnte den Schläger auch aus kurzer Distanz im Sand noch brauchen. Beim aktuellen Wedge (Mizuno TP) fliegt der Ball zwar etwas weiter, aber aus dem Sand hab ich noch keinen Ball gebracht.

    Kommt also darauf an was man damit genau machen will - wie immer hilft eine Probesession (fürs Gefühl erst mal ab Matte, dann auch mal bei schwierigen Lagen ausprobieren) um das Teil zu finden mit welchem man sich wohl fühlt. Als Erweiterung zum Sandwedge würd ich ein Lob-Wedge eigentlich nicht sehen (lieber bisschen weniger Gas mit dem SW, bzw. Schlagfläche mehr öffnen), sondern als reiner Notschläger um eventuell aus ganz schwierigen Lagen noch was machen zu können (z.B. extremes Rough wo der SW hängen bleiben kann).

    Marc

  4. #4
    Golfer Avatar von Willy
    Registriert seit:12.10.2009
    Beiträge:342
    I love Natalie Gulbis http://www.gazette.uwo.ca/.%2F2005%2F02%20february%2F17%2Fscans%2F12c%20nata  lie%20gulbis.jpg

  5. #5
    Divot-Schläger Avatar von lind
    Registriert seit:12.04.2009
    Beiträge:140

    Standard

    Mal ganz allgemein, reine Wedges gehen eher in die Kategorie der Blades. Diese sind in keiner weise zu vergleichen mit dem in einem Satz befindlichen Wedges. Dies bezieht sich auf das dynamische Gewicht sowie auch die Eigenschaften.
    Ein solcher Wedges Satz hilft die Entfernungen besser abzudecken.

    Da mit den Wedges selten volle Schwünge gemacht werden, kann der Schaft auch etwas weicher gewählt werden. Mit dieser Variante ist die zu erwartende Hilfe vom Schaft gleichbleiben zum Eisenset.

    Die Schwierigkeit eines jeden Wedges Schwunges liegt in der kürze des Schaftes und der Dynamik des Kopfes. Ein weit verbreiteter Fehler ist, dass die Hände nicht vor dem Ball bleiben, gefolgt von einem nicht stabilen Rumpf.

    Die Wedges werden in diversen Metallausführungen angeboten, dementsprechend fühlen sich auch die Schläge von weich bis hart an. Den Spin beeinflussen diese aber nur sehr wenig, das hat dann wieder mit Technik zu tun.

    Der grosse Vorteil der Wedges gegenüber denen aus dem Satz ist eindeutig. Diese können im Loft variiert werden soll heissen sie können geöffnet oder geschlossen werden. Diese Möglichkeit ergibt eine Vielzahl von Längen die somit mit dem gleichen Schwung erzielt werden können.

    Unter uns gesagt, mit dem Schwung haben wir ja grössere Probleme als mit dem Equipment.
    Der Weg ist das Ziel

  6. #6
    Greenkeeper kein Avatar
    Registriert seit:18.03.2011
    Beiträge:13

    Standard Lob Wedge

    Spiele seit 4 Jahren Golf und möchte nun ein Lob Wedge kaufen.
    Empfohlen wurde mir eins mit 60 Grad.
    Macht das Sinn oder soll ich eins mit 64 Grad nehmen - oder sind diese dann grundsätzlich zu schwer für Spieler mit HCP 24?

  7. #7
    Forums-Opa Avatar von Michi14
    Registriert seit:05.03.2009
    Beiträge:1.378

    Standard

    Hallo gresche,

    darf ich fragen für was du ein Lob-Wedge brauchst? Damit du die Differenz zwischen einem SW und einem LW nutzen kannst musst du die Pille schon extrem sauber treffen. Ich kenne nicht viele Wald- und Wiesengolfer die das tun...

    Gruss Michi

  8. #8
    Gelöscht kein Avatar
    Registriert seit:26.06.2010
    Beiträge:446

    Standard

    Also ich habe eines mit 60 grad. Bin voll zufrieden. Ich hab ein 60er dem 64er vorgezogen, weil ich somit locker auf 50-60m komme und wenn ich nur 30m will einfach dossieren kann kommt wohl auch noch drauf an, wieviel loft dein SW hat. Vielleicht ist bei einem 56er SW ein 62-64 besser als bei einem 54er SW.
    Denke 64er ist auch schwerer zu spielen.
    Nur ich würde mein 60er nicht mehr hergeben.
    Nur dies musst du wohl selber testen welches besser für dich ist.

    Gruss
    Gismo

  9. #9
    Greenkeeper kein Avatar
    Registriert seit:18.03.2011
    Beiträge:13

    Standard LW

    Also habe ein 60 Grad Wedge (Vega) zum testen. War also am Freitag hell begeistert.
    ..und die Pillen sind geflogen -herrlich
    Der Preis ist halt auch hoch..darum fragte ich hier mal nach - nicht dass ich wieder irgendend etwas kauf was ich dann nicht brauche
    Aber 60 Grad sollte reichen....

  10. #10
    ProGolfer kein Avatar
    Registriert seit:08.04.2011
    Beiträge:562

    Standard

    Hallo Gresche

    Warum der doppelte Eintrag?

    Low Wedge
    Play the ball as it lies, play the course as you find it, and if you cannot do either, do what is fair. But to do what is fair, you need to know the Rules of Golf.

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