Werbung
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 3 von 3

graphitschaft

Eine Diskussion zum Thema graphitschaft im Golf-Forum: guten tag zusammen ich hatte die möglichkeit günstig ein callaway eisenset zu kaufen. bis jetzt hatte ich immer mit stahl ...

  1. #1
    Greenkeeper kein Avatar
    Registriert seit:07.06.2011
    Beiträge:1

    Standard graphitschaft

    guten tag zusammen

    ich hatte die möglichkeit günstig ein callaway eisenset zu kaufen. bis jetzt hatte ich immer mit stahl gespielt und das neue set ist jetzt aus graphit.meine frage nun spielt das jetzt eine rolle?männlich jung mittleres handicap.
    besten dank im voraus

  2. #2
    Dan
    Dan ist offline
    Major-Sieger Avatar von Dan
    Registriert seit:01.08.2009
    Beiträge:2.146

    Standard

    Hallo plasticbari

    Willkommen im Forum. Wenn du magst, erzähl doch einwenig etwas über dich im entsprechenden Forum.

    Zu deiner Frage. Da gibt es schon grosse Unterschiede. Wie bei Stahl auch, gibt es bei Graphitschäften unterschiedliche Flex-Arten. Der Flex bezeichnet die Biegsamkeit des Schafts und ist abhängig von deiner Schwunggeschwidigkeit und deinem Schwung ab.

    Weisst du denn was für einen Flex du aktuell bei deinem Stahl-Schaft hast und welcher Flex dein neuer Graphit-Schaft hat? Hast du dich dazu einmal beraten lassen bzw. waren deine bisherigen Eisen gefittet?
    Meine Meinung steht fest, verwirrt mich nicht mit Tatsachen!

  3. #3
    DrivingRange-Golfer kein Avatar
    Registriert seit:09.06.2011
    Beiträge:96

    Standard

    Habe nun auch auf Grafit bei den Eisen gewechselt, weiss aber noch nicht wirklich ob das (für mich) was taugt. Natürlich sind die neusten Schäfte toll und die Besten Modelle gleichauf mit den guten Modellen bei den Eisenschäften - aber es fühlt sich halt einfach anders an. Hatte 5 Jahre lang mit Standard-Schäften von True Temper gespielt (Dylalite, Regular) und fand die Schäfte dann, mit viel Training und fast täglich Krafttraining einfach zu weich. Hatte dann auf Stiff-Schäfte gewechselt (Rifle Project X 5.5, fühlen sich in den Händen sehr hart an, beim Aufprall auf den Ball dann aber nicht mehr so krass) und musste nun feststellen, dass das mit den paar Runden pro Jahr welche ich noch macht einfach nicht hinkommt (fehlende Schwunggeschwindigkeit zusammen mit Schwungfehler und fehlender Kraft).

    Beim Fitter haben sich mehrere Möglichkeiten ergeben, mir persönlich sehr gefallen hat der Nippon NS 105T, aber der Computer fand Schlägerkopfgeschwindigkeit, Abflugwinkel und Spinrate mit dem Callaway Graphischaft (601) besser. Zwischen "sich anfühlen" und der Flugbahn des Balls ist es eben ein Unterschied (die PX 5.5 fühlen sich grausam an, die Flugbahn war aber absolut OK), weshalb man um ein Fitting im Grunde kaum rumkommt.

    Rein vom Feeling her ist Graphit (für mich, als langjähriger Stahlschaft-Spieler) "gummig". Trotz geschmiedeter Schlägerkopfe welche eigentlich eine sehr gute Rückmeldung geben sollte (wobei der Callaway Legacy wegen der Masse und dem Gummi-Insert auf der Rückseite sowieso gedämpft erscheint, als das extra auf Rückmeldung ausgelegte MP-57 von Mizuno), weiss man mit dem Graphit-Schaft nicht, ob man den Ball nun perfekt im Sweet-Spot getroffen hat, oder eher mit der Spitze oder der Hacke. Auch klar: wenn man es übertreibt und den Ball grottenschlecht trifft, dann sieht man es an der Startrichtung des Balles. Beim PX 5.5 war das Problem, dass einem "die Finger abfallen", wenn man beispielsweise den Ball toppt - oder gar vor dem Ball in den Boden schlägt. Das tut auf harten Böden so dermassen in den Fingern und Handgelenken weh, dass ich sogar mal eine Bahn ausgelassen hatte und noch einen Tag später Schmerzen in den Fingern hatte. Mit Regular-Schäften hatte ich so was nie, kann also durchaus schon rein von der Steiffheit kommen.

    Die Besten Resultate hatte ich also mit dem Nippon NS 105T und dem Callaway Legacy Graphitschaft, weil der Grahiptschaft eine leicht höhere Schwunggeschwindigkeit generierte und ich selbst mit den (im Vergleich zum MP-57) Einsteigertauglichen Köpfen die Bälle nicht perfekt getroffen habe, fand der Pro ich soll es doch mal mit Graphit versuchen - zumal die auch grad am Lager waren.

    An was ich mich klar gewöhnen muss ist die fehlende Rückmeldung und das Gewichtsverhältnis (Gesamtgewicht, Gewichtung zwischen Schaftende und Schlägerkopf), zurückzuführen auf den "labbrigen" Schaft (und den gedämpften Kopf), aber Gefühl ist etwas was jeder ganz persönlich interpretiert. Hatte jede Menge Köpfe und Schäfte getestet und muss gestehen, dass ich nicht mit so viel Unterschied rein im Gefühl gerechent hatte. Dass dann jeweils die Abflugwinkel, die Schlägerkopfgeschwindigkeit und somit die Länge noch unterschiedlich waren, macht die Sache nicht einfacher. Da so ein Fitting im Laden im Schlägerpreis inbegriffen ist (aha - jetzt merkt man auch, wieso die Preise teilweise deutlich von Internet-Schnäppchen abweichen), verschenkt man sich ja nichts.

    Kurz: ob Graphit oder Stahl ist einerseits eine Frage des Gefühls, andererseits eine Frage des Schwungs. Und mit der grossen Auswahl an Custom-Schäften welche die Hersteller anbieten, findet man sicher etwas, was einem liegt und das Spiel nicht unnötig erschwert.

+ Antworten

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein

SEO by vBSEO ©2011, Crawlability, Inc.