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Entspannung pur beim Golfen

Eine Diskussion zum Thema Entspannung pur beim Golfen im Golf-Forum: Für die Entspannung in den wichtigsten Momenten des Golfs, kurz vor dem 1-Million-Dollar-Schlag: hier 3 Möglichkeiten xlolx Zwerchfellatmung Die „Zwerchfellatmung“ ...

  1. #1
    Caddie Avatar von Jens Baltrusch
    Registriert seit:02.08.2009
    Beiträge:29

    Beitrag Entspannung pur beim Golfen

    Für die Entspannung in den wichtigsten Momenten des Golfs, kurz vor dem 1-Million-Dollar-Schlag: hier 3 Möglichkeiten xlolx

    Zwerchfellatmung

    Die „Zwerchfellatmung“ ist eine bewährte Methode, die sich auch mit anderen Entspannungstechniken kombinieren lässt.

    Die Konzentration auf die Atmung ist in vielen asiatischen Sportarten als Schlüssel zur Konzentration bekannt und führt zu einer tiefen mentalen und körperlichen Entspannung. Die Konzentration auf die Atmung befreit den Kopf von unnötigen Gedanken und erhöht die Aufmerksamkeit. Durch die Kontrolle der Atemmuskulatur wird über eine mentale Entspannung die Muskelspannung von Skelettmuskulatur und Organen (z.B. Herz, Lunge, Leber) herabgesetzt.

    Für die Zwerchfellatmung muss die Aufmerksamkeit vom Brustkorb als Ausgangspunkt der bewussten Atmung auf den Bauchraum verschoben werden. Dafür muss die Bauchmuskulatur entspannt werden, was am besten in einer aufrechten Körperposition erreicht wird. In einer stehenden, aufrechten Position wird die Atmung nicht mehr beeinflusst.

    Die Arme hängen locker an der Seite des Körpers herab und der Oberkörper, v.a. Schulter- und Nackenbereich, sollte ganz bewusst entspannt werden. Am besten wird dies erreicht durch einige bewusste und tiefe Atemzüge. Der Bauch sollte ganz entspannt sein. Bei jedem Atemzug wird die Bauchdecke natürlich und entspannt nach vorne gewölbt. Durch Auflegen einer Hand kann man überprüfen ob sich die Bauchdecke nach vorne wölbt.

    Durch diese Technik der Atmung erlaubt das Zwerchfell eine tiefere Atmung, was eine Vorraussetzung für eine maximale Einatmung ist. Die Atmung erfolgt dabei in drei Stationen, vom Bauch in en mittleren Brustraum bis in den oberen Brustraum.


    Progressive Muskelentspannung

    Die „Progressive Muskelentspannung“ ist, wie der Name schon sagt, eine Entspannungstechnik.

    Durch die Technik der progressiven Muskelentspannung können mentale und körperliche Spannungen durch die Spannung der Skelettmuskulatur selbst reguliert werden. Durch die wechselnde Anspannung und Entspannung der Skelettmuskulatur lernt man die Muskelspannung bewusst wahrzunehmen und diese zu kontrollieren.

    Ein entspannter Körper ruft auch einen entspannten Geisteszustand hervor. Auf Bewegungen hat eine herabgesetzte Muskelspannung einen positiven Effekt auf die Bewegungsausführung und den Grad der Beweglichkeit. Dadurch erhält diese Entspannungstechnik einen hohen Stellenwert für Sportler vor und während des Trainings bzw. eines Wettkampfes.

    Der Sportler lernt in bestimmten Situationen einen entspannteren Zustand zu erreichen. Zuerst werden diese wechselnden Zyklen von Anspannung und Entspannung in kleinen Muskelgruppen des Körpers geübt. Dabei wird der Zielmuskel 10 bis 15 Sekunden angespannt, bis die Spannung fast unangenehm wird.

    Im Anschluss wird für den gleichen Zeitraum die Muskulatur bewusst entspannt und die erzielte „Wärme“ und “Schwere“ bewusst wahrgenommen. Unterstützend können z.B. Audiofiles für progressive Muskelentspannung genutzt werden um ein wenig Zeit zu sparen.

    Vor dem Schlaf kann die verbesserte Entspannung zu einem tieferen Schlaf und somit zu einer verbesserten Erholung führen, was besonders nach anstrengenden Trainingseinheiten wichtig für eine rasche körperlich Erholung ist.

    Progressive Muskelentspannung kann insgesamt also dazu verhelfen auf Wunsch die gesamte Körperspannung herabzusetzen.


    Autogenes Training

    Für ältere, Sportler oder Sportler die entweder verletzt sind oder es unangenehm finden die Muskulatur bei der progressiven Muskelentspannung so stark anzuspannen, empfiehlt sich autogenes Training als Entspannungstechnik.

    Beim autogenen Training wird ein Entspannungszustand durch Autosuggestion hergestellt. Der Sportler stellt sich formelhaft die „Schwere“ und „Wärme“ eines Muskels möglichst intensiv vor.

    Die vorgestellte „Schwere“ einzelner Muskelgruppen, entspannt sich der Muskel, und die vorgestellte „Wärme“ der Muskulatur führt zu gesteigerter Durchblutung. Begleitet werden können diese Übungen z.B. mit Audiofiles.

  2. #2
    DAN
    DAN ist offline
    Chef-Spammer Avatar von DAN
    Registriert seit:01.08.2009
    Beiträge:2.039

    Standard

    Zitat Zitat von Jens Baltrusch Beitrag anzeigen
    Die Konzentration auf die Atmung ist in vielen asiatischen Sportarten als Schlüssel zur Konzentration bekannt und führt zu einer tiefen mentalen und körperlichen Entspannung.
    Ich kenne diese Atemtechnik aus dem Apnoetauchen.
    Meine Meinung steht fest, verwirrt mich nicht mit Tatsachen!

    Die "schneller Spielen"-Aktion: Eure Hilfe wird gebraucht!

  3. #3
    Caddie Avatar von Jens Baltrusch
    Registriert seit:02.08.2009
    Beiträge:29

    Standard

    Zitat Zitat von DAN Beitrag anzeigen
    Ich kenne diese Atemtechnik aus dem Apnoetauchen.
    Ja, durch diese Technik schaffst du tiefere Atemzüge und kannst mehr Sauerstoff aufnehmen. Selbst schon ausprobiert?

  4. #4
    DAN
    DAN ist offline
    Chef-Spammer Avatar von DAN
    Registriert seit:01.08.2009
    Beiträge:2.039

    Standard

    Zitat Zitat von Jens Baltrusch Beitrag anzeigen
    Ja, durch diese Technik schaffst du tiefere Atemzüge und kannst mehr Sauerstoff aufnehmen. Selbst schon ausprobiert?
    Der Sauerstoffgehalt im Blut ist mehr oder weniger fix gegeben und beträgt irgendwo um die 95-97%. Es ist möglich mittels Trainings diesen Wert zu erhöhen. So gibt es Apnoetaucher im professionellen Bereich die diesen Wert stark überschreiten.

    Es geht primär darum, den Körper auf den Tauchgang vorzubereiten. Durch die langen Ausatemphasen (Verhältnis 1:2 Einatmen:Ausatmen) in Verbindung mit der Zwerchfellatmung, wird dem Körper signalisiert sich zu entspannen und die Körper-Funktionen in den Sparmodus zu schalten. Man wird denn in kurzer Zeit bereits regelrecht schläfrig und man spart so Sauerstoff im Körper.

    Gerade beim statischen Apnoe muss der Kopf und der Körper absolut auf einer Ebene sein. Man muss versuchen zu schlafen, sich von jeglichen Gedanken zu lösen und komplett zu entspannen. Jeder angespannte Muskel verbraucht Sauerstoff und Gedanken sind noch viel extremer. Das Hirn ist der Sauerstoff-Verbraucher Nummer eins im Körper, das merkt man gerade beim Apnoetauchen besonders gut.

    Ja ich habe eine zeitlang Apnoetauchen trainiert und meinen AIDA*** gemacht. Dabei musste ich unter anderem 4 Minuten die Luft anhalten und mit Flossen 25m Tief tauchen.
    Patrick likes this.
    Meine Meinung steht fest, verwirrt mich nicht mit Tatsachen!

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  5. #5
    Caddie Avatar von Jens Baltrusch
    Registriert seit:02.08.2009
    Beiträge:29

    Lächeln

    Zitat Zitat von DAN Beitrag anzeigen
    Der Sauerstoffgehalt im Blut ist mehr oder weniger fix gegeben und beträgt irgendwo um die 95-97%. Es ist möglich mittels Trainings diesen Wert zu erhöhen. So gibt es Apnoetaucher im professionellen Bereich die diesen Wert stark überschreiten.

    Es geht primär darum, den Körper auf den Tauchgang vorzubereiten. Durch die langen Ausatemphasen (Verhältnis 1:2 Einatmen:Ausatmen) in Verbindung mit der Zwerchfellatmung, wird dem Körper signalisiert sich zu entspannen und die Körper-Funktionen in den Sparmodus zu schalten. Man wird denn in kurzer Zeit bereits regelrecht schläfrig und man spart so Sauerstoff im Körper.

    Gerade beim statischen Apnoe muss der Kopf und der Körper absolut auf einer Ebene sein. Man muss versuchen zu schlafen, sich von jeglichen Gedanken zu lösen und komplett zu entspannen. Jeder angespannte Muskel verbraucht Sauerstoff und Gedanken sind noch viel extremer. Das Hirn ist der Sauerstoff-Verbraucher Nummer eins im Körper, das merkt man gerade beim Apnoetauchen besonders gut.

    Ja ich habe eine zeitlang Apnoetauchen trainiert und meinen AIDA*** gemacht. Dabei musste ich unter anderem 4 Minuten die Luft anhalten und mit Flossen 25m Tief tauchen.
    Grossartig ;-) 4 Minuten... hast du auch an Wettkämpfen teilgenommen? Gruss, Jens

  6. #6
    DAN
    DAN ist offline
    Chef-Spammer Avatar von DAN
    Registriert seit:01.08.2009
    Beiträge:2.039

    Standard

    Zitat Zitat von Jens Baltrusch Beitrag anzeigen
    Grossartig ;-) 4 Minuten... hast du auch an Wettkämpfen teilgenommen? Gruss, Jens
    Nein nein, dazu reicht das nicht aus. Ich habe nur ca. ein halbes bis dreiviertel Jahr trainiert und dies auch nicht regelmässig. Für Wettkämpfe braucht man Zeiten von 6 Minuten aufwärts. Ich würde sagen unter 7 Minuten gewinnt man nur Trostpreise. Aktuell hält Stephane Mifsud den Weltrekord mit 11:35 Minuten.


    Zwar etwas OT aber hier das Video dazu:

    Meine Meinung steht fest, verwirrt mich nicht mit Tatsachen!

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  7. #7
    Divot-Schläger Avatar von lalli
    Registriert seit:11.09.2009
    Beiträge:204

    Standard

    also das gsehd nid gsund us, da chum ich ja grad atemnot öber, wenn ich das luege...

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