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Was ist eigentlich so wichtig am Hcp?

Eine Diskussion zum Thema Was ist eigentlich so wichtig am Hcp? im Golf-Forum: @michi14 Ach ich hab es schon verstanden. Und du musst auch nicht mehr auf meine posts antworten, da ich wohl ...

  1. #21
    Gelöscht kein Avatar
    Registriert seit:26.06.2010
    Beiträge:446

    Standard

    @michi14
    Ach ich hab es schon verstanden.

    Und du musst auch nicht mehr auf meine posts antworten, da ich wohl eh nichts mehr hier irgendwo was poste.

    Gruss
    Gismo

  2. #22
    DrivingRange-Golfer Avatar von kieber
    Registriert seit:06.05.2009
    Beiträge:75

    Standard

    Zitat Zitat von Gismo Beitrag anzeigen
    [..] da ich wohl eh nichts mehr hier irgendwo was poste.
    Das wäre schade, jemand wie so vielen Posts würde ziemlich fehlen.

    Im Internet ist halt sehr schnell was geschrieben, ohne mal rückzufragen oder nachzudenken.
    Aber nach dem dritten Golfturnier, an dems Hcp-mässig nicht abwärts ging, verkaufst du (hoffentlich) auch nicht grad die Schläger.

    Ein bescheidener Beitrag zum allgemeinen Weltfrieden.
    Geändert von kieber (30.07.2011 um 18:44 Uhr)

  3. #23
    Dan
    Dan ist offline
    Major-Sieger Avatar von Dan
    Registriert seit:01.08.2009
    Beiträge:2.146

    Standard

    Soooo....

    Für mich bringt das HCP einen gewissen Ansporn um meine persönlichen Leitungen zu verbessern. Nicht, weil ich mich mit anderen Golfern über das HCP messen möchte (die Wette mit Pädu mal ausgenommen), sondern weil ich mir selbst Ziele setzen kann und versuche diese zu erreichen.
    Würde es das HCP nicht geben, würde ich keine Turniere spielen. Ich spiele Turniere des HCP-wegen, nicht in der Absicht mir einen Preis abzuholen oder mich mit anderen Golfern messen zu wollen. Aber das ist eine persönliche Sache - ich versuche mich selbst so in den Griff zu bekommen, dass ich die mir gesteckten Ziele erreiche und diese definieren sich im Moment auf lange Sicht über das HCP.
    Das ist für mich der Sinn dahinter und ganz im Ernst, ich glaube Golf bringt einen persönlich weiter im Leben. Man erfährt viel über sich selbst, beschäftigt sich mit seiner Persönlichkeit und seinen Macken und man lernt Emotionen zu kontrollieren - ich finde das sehr beeindruckend und stelle mich mir selbst immer wieder gerne. Das HCP gehört halt irgendwie als Messlatte dazu.

    Golf ist eine schöne Sache, doch ohne Turniere und das HCP würde mir was fehlen. Ich würde mich auf Golfrunden kaum mehr konzentrieren und der Ansporn würde mir fehlen. Ich denke ich würde den Spass am Golfen auf die Dauer verlieren.

    Irgendeinen Massstab für seine eigenen Leistungen muss es für mich geben. Egal ob Anzahl der Schläge oder das HCP. Ich finde es auch immer wieder spannend mich den schwindenden Vorgabestrichen auf der Scorekarte zu stellen - das macht es für mich aus.

    Die Sache mit der Wette zwischen Pädu und mir hat einen etwas anderen Hintergrund. Dabei geht es nicht um das HCP, sondern um den internen Wettkampf und den Ansporn sich verbessern zu wollen. Das HCP dient als Mittel zum Zweck. Sollte Pädu am Ende des Jahres das tiefere HCP wie ich haben, dann mag ich ihm das wirklich gönnen - auch wenn es ich mich ordentliche ansch*** würde seinen Bag tragen zu müssen.

    Aber um das HCP geht es dabei überhaupt nicht und abgesehen davon, wird es soweit sowieso nicht kommen.
    Meine Meinung steht fest, verwirrt mich nicht mit Tatsachen!

  4. #24
    Caddie Avatar von longjohn
    Registriert seit:09.08.2009
    Beiträge:27

    Standard

    Da meine Wurst gerade auf dem Grill weilt, der Senf griffbereit ist, gebe ich euch auch ein wenig ab.

    Dieser Thread hat mich auch dazu bewegt, mir Gedanken zu machen, was mir eigentlich so wichtig am Hcp ist. So richtig auf einen Schluss bin ich auch nicht gekommen. Aber ein zwei Dinge möchte ich trotzdem teilen.
    Zum einen ist es bei mir so, dass wenn ich was möchte, besser werden will. Transparent wird es beim Golfen auch durch die Zahl Hcp, und es freut mich, wenn ich auf der Playing Hcp-Tabelle nicht mehr ganz bei 36 nachschauen muss. Das es mittlerweilen bei den meisten Löchern bereits ein Bogey sein muss, um auf die 2 Stablefordpunkte zu kommen, ist gleichermassen schön wie mühsam (das waren noch Zeiten, als man für ein Bogey noch 4 Punkte gekriegt hat...)
    Zum anderen geht es mir auch darum, es immer und immer wieder zu bestätigen. Wie bereits früher im Thread geschrieben ein dummes Gefühl, wenn man der Zahl nicht annähernd gerecht wird. Aber so ist es.
    Und das wichtigste für mich: Konstanz. Es nervt mich mehr als alles andere, wenn ich gut beginne, und dann 3 - 4 Löcher "abtauche" und Striche und 7en und 6en schreibe. Ist per Hcp nicht sichtbar zu machen, aber wollte es trotzdem mal schreiben.

    In diesem Sinne: En guete!

    LJ, auch aus der Unihockey-Fraktion (habe mich letzten Winter ganz unverhofft dabei ertappt, als ich mir beim Einschiessen Gedanken gemacht habe, ob ich beim Slapshot wohl früher mit der Hüfte drehen sollte :-)

  5. #25
    Divot-Schläger kein Avatar
    Registriert seit:19.11.2010
    Beiträge:189

    Standard

    Hier mein Gedanken:

    Erstens ist es jedem selber überlassen wie er/sie zu seinem oder einem Handicap steht, jeder so wie er will.

    Zum Beispiel meiner Frau ist wirklich schei... egal was für ein Handicap sie hat, aber es ist schön zu beobachten wenn sie mal ein Turnier spielt, kommt halt dann doch der ehrgeiz auf, ihr Handicap (35.7) zu spielen, was mehr oder weniger gelingt :-) Aber daran sieht man das es ihr gegen aussen ganz egal ist was für ein Handicap sie hat, aber wenn sie auf dem Platz ist möchte sie es dann doch spielen!

    Bei mir ist es so das ich mein Handicap, nicht jedem auf's Brot schmiere aber wenn jemand fragt sage ich dann doch mit etwas stolz meine ominöse Zahl. Denn in welcher Sportart kann man sich miteinander "messen" obwohl der eine ein Anfänger ist und der andere ein Profi? Jeder könnte sich mit einem PGA-Pro messen und sogar gewinnen, aber wenn ich gegen Roger Federer Tennis spiele dann werde ich zu 100% verlieren. Bei uns im Golfsport erhält jeder seine "Zusatzschläge" und gut ist und am Schluss wird abgerechnet!

    Das Handicap zeigt mir auch Ende der Saison auf ob ich mein Spiel (im gesamten) verbessert habe oder nicht und ich rede hier nicht von beschissenen Handicaps, was keinem was bringt.
    Jeder zieht mal einen oder mehrer schlechte Golfrunden ein, das ist einfach so, nicht nur bei uns sondern auch bei den Pro's. Dort gibt es auch mal Runden von +10 und da würde auch nie einer auf dei Idee kommen, der er sich zum Pro beschissen hätte!
    Jeder sieht doch auf einer 18-Loch Runde wenn derjenige schlecht spielt was für Golf er spielen könnte, den es kommt immer ein wenig können durch.
    Mir ist es schon passiert das ich die ersten 9-Löcher mehr oder weniger (6 Stableford) gestrichen habe, aber mich dann doch noch auf den zweiten neun in die Bufferzone gerettet habe (da war mein Handicap noch um die 30 rum). Da dachte ich auch was denken wohl meine Flight-Partner!

    Ich spiele um Spass und die Herausfordung zu haben mich zu verbessern und wenn's nicht klappt dann halt nicht, wenn interessiert's!

    Gruss aus Bern

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