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Greenfee-Preise

Eine Diskussion zum Thema Greenfee-Preise im Golf-Forum: Hallo zusammen Letztes Wochenende wurde ich am Abend zu später Stunde auf meinen TaylorMade Cap angesprochen. Auf die Frage ob ...

  1. #1
    Administrator Avatar von Patrick
    Registriert seit:19.01.2009
    Beiträge:1.118

    Standard Greenfee-Preise

    Hallo zusammen

    Letztes Wochenende wurde ich am Abend zu später Stunde auf meinen TaylorMade Cap angesprochen. Auf die Frage ob ich auch Golfspiele antwortete ich trocken „ich versuche es“!
    Es entwickelte sich ein spannendes Gespräch rund um den Golfsport.

    Ich wollte mein gegenüber motivieren einmal bei uns im GC Limpachtal mit mir 18 Loch zu spielen.
    Als er von den Greenfee-Preisen Fr 110.00 normal und Fr 150.00 Hochtarif hörte war er geschockt. Auch die Möglichkeit Ihn mit 50% Ermässigung spielen zu lassen also Fr 55.00/ Fr 75.00 konnte Ihn nicht begeistern.

    Es stellte sich heraus, dass mein Gegenüber ein Unihockey-Spieler ist der oft in Schweden ist wo er auch einem Club angehört. Für Ihn sind Greenfees zwischen Fr 25.00 und 35.00 Franken normal. Alles andere sei zu teuer und gebe er nicht aus., nur um Golf zu spielen.

    Ich war ein wenig Perplex und wusste nicht genau was antworten. Also das die Greenfee-Preise in einigen Ländern massig günstiger sind wusste ich. Aber so massiv?

    Was habt Ihr für Erfahrungen mit Greenfee-Preisen im Ausland gemacht?

    Da meine Golfweltreise noch nicht begonnen hat, beginne ich einmal mit dem bekannten:

    Golfclub Limpachtal:
    Greenfee Noramal 18 Loch Fr 110.00
    Greenfee Hochtarif 18 Loch Fr 15.00

    Weitere Infos dazu:

    Gespannt auf Eure Inputs
    Patrick
    Golfbälle mit Erfahrung:-) www.topball.ch
    ____________________________________

    Golf Golf Golf Golf Golfen gehen oder ab ins Golf-forum

  2. #2
    Caddie kein Avatar
    Registriert seit:16.10.2010
    Beiträge:36

    Standard

    Hallo Patrick,

    meine Golfweltreise hat auch erst dieses Jahr begonnen aber ich konnte schon auf einigen Plätzen in Deutschland spielen. Dort lagen die Preise unter der Woche meist zwischen 45-55EUR und am Wochenende zwischen 65-75EUR (Tagesgreenfee).
    Im Nov. gehts nach Thailand, dive&golf...ich bin gespannt wie dort die Preise liegen.

    Bei uns im Drei Thermen liegen die Preise auch in diesem Rahmen (Preise)

    Aber ich vermute mal das die Greenkeeper in Deutschland auch nur zwischen 6.5 - 8 Eur auf die Stunde bekommen und damit kannst du natürlich in der Schweiz keinen hinterm Ofen vorlocken. Der Unterschied kommt ziemliche sicher durch verschiedenen Lohn- und Unterhaltskosten zustande.

    Grüsse

  3. #3
    Caddie Avatar von golferin
    Registriert seit:02.01.2011
    Beiträge:24

    Standard

    Hallo zäme

    Auf der oberen Alp spiele ich oft 2 x 9 Loch. Das kostet 36 Euro.

    Auf dem 18-Loch kostets dann zwischen 45 ( unter der Woche) und 90 Euro (Sonntags).

    In Owingen-Überlingen hab ich unter der Woche 60 Euro bezahlt.

    In meinem Club in Entfelden sind die Greenfees von 80.-- bis 120.--. Was für einige meiner Bekannten ebenfalls zu teuer ist.

    Grüsse Victoria

  4. #4
    Gelöscht kein Avatar
    Registriert seit:26.06.2010
    Beiträge:446

    Standard

    Also dort wo ich bis jetzt gespielt habe (thun, moossee, rheinfelden) kostet es am wk etwa 90.- in limpachtal 110-150.- und in wylihof 140.-

    Die frage stellt sich aber dann wohl auch eher von der kaufkraft der leute im land. Als erstes würde mich also die kaufkraft der schweden interessieren.

    Ist ja in etwa so wie mit den mieten in deutschland und der schweiz im verhältnis mit dem lohn. Und rechnet man es in etwa aus, sind wir gar nicht viel teurer (lässt man die luxusgegenden aus). Und in deutschland haben die meisten wohnungen auch nicht mal ne küche drin.

    Was mir aber in limpachtal aufgefallen ist, ist der "schlechte" zustand der fairways. Viele braune flecken. Da würde ich wohl für 150.- mehr erwarten. Vielleicht gibt es auch einen einfachen grund. Nur in moossee sind glaub ich mehr leute auf dem platz und finde sieht weniger schlimm aus.

    Gruss
    Gismo

  5. #5
    ProGolfer Avatar von schteff
    Registriert seit:17.04.2009
    Beiträge:964

    Standard

    Ist ja in etwa so wie mit den mieten in deutschland und der schweiz im verhältnis mit dem lohn. Und rechnet man es in etwa aus, sind wir gar nicht viel teurer (lässt man die luxusgegenden aus). Und in deutschland haben die meisten wohnungen auch nicht mal ne küche drin.
    Also das kann ich gar nicht unterschreiben. Dank meiner Herkunft habe ich ziemlich engen Kontakt zu Norddeutschland und dort sind die Mieten viel tiefer als bei uns. Gut, nun ist Braunschweig nicht Hamburg oder Berlin, aber Luzern ist auch nicht Zürich oder Zug. Selbst als der Euro noch bei 1.50 SFr war, waren die Mieten bei uns mehr als doppelt so teuer. Wo ich 1800.- zahle, zahlen sie keine 600 Euro. Da liegt dann die Küche locker drin!
    Ich mein, das ist schon okay so, immerhin verdienen sie auch weniger. Allerdings hat der Kassensturz vor einigen Jahren einmal zwei Familien aus De und CH mit ähnlichen Verhältnissen verglichen. Dabei kam am Ende doch raus, dass bei der Family aus De am Ende des Monats mehr übrig blieb.

    Zu den Lebenshaltungskosten in Schweden: Ich war mal in den Ferien in Stockholm. Dort kostet Essen und Trinken in etwa gleich viel wie bei uns. Alkohol ist sogar noch teurer. Ich glaube nicht, dass dies die günstigen Greenfees begünstigt. Eher denke ich, dass bei uns die Bodenpreise um einiges höher sind, als dies in Schweden der Fall ist. Zudem gibt es in Schweden, gemessen an der Bevölkerung, prozentual am meisten Golfplätze. Das fördert auch die günstigeren Greenfees.

  6. #6
    Gelöscht kein Avatar
    Registriert seit:26.06.2010
    Beiträge:446

    Standard

    @schteff
    Eben. Die mieten sind in deutschland tiefer als bei uns aber sie verdienen auch weniger. Das meinte ich mit den verhältnis zum lohn.

  7. #7
    ProGolfer Avatar von schteff
    Registriert seit:17.04.2009
    Beiträge:964

    Standard

    Okay, demfall ist das nicht ganz so bei mir angekommen.

  8. #8
    Caddie kein Avatar
    Registriert seit:03.08.2011
    Beiträge:43

    Standard

    Ich oute mich als Halbdeutscher; habe überwiegend in Frankfurt und Hamburg gelebt. Die Mietpreise dort ziehen an - sind aber noch lange nicht mit Zürich zu vergleichen. Aber: prozentual vom Netto kosten die Wohnungen etwa gleichviel, wenn ich auf mich schaue (Typ ausgebeuteter abhängig Beschäftigter).

    Dass bei Familien unter Umständen mehr übrig bleibt in Deutschland, das liegt wohl zum Grossteil an der Kinderbetreuung; in manchen Bundesländern hat man einen gesetzlichen Anspruch auf eine "Kindertagesstätte" und die Preise sind sehr sehr moderat. Es lohnt sich daher viel eher, wenn beide Elternteile arbeiten gehen. Häufig wird bei den DE-CH Vergleichen aber nur geschaut, was am Ende des Monats noch übrig ist. Wofür aber das Geld aufgewendet wurde, das wird häufig schlichtweg unter den Teppich gekehrt: funktionierende Infrastruktur, hohe Sicherheit, gute Bildung, Sauberkeit, eine hohe Lebensqualität durch viel und sehr gepflegten Lebensraum/Natur, und....ein funktionierendes Pensionssystem - in der Schweiz. In Deutschland herrscht noch das Bismarcksche Umverteilungssystem - das bedeutet, dass der Arbeitnehmer einbezahlt und dieses Geld unmittelbar den derzeitigen Rentner überwiesen wird. Das funktioniert nicht auf Dauer in einer alternden Gesellschaft.

    Skandinavien ist schweineteuer - was Mieten in den grösseren Städten anbelangt, aber auch was das Essen und Trinken betrifft. Aber Norwegen, Finland und Schweden sind sehr spärlich bewohnt. Grund und Boden ausserhalb der Ballungszentren ist eher günstig.

    Das trifft in der Schweiz nicht zu. Vereinfacht gesagt, wenn ich als Betreiber 100 für den Kauf eines Golfplatz ausgebe muss ich doppelt so eine Greenfee beziehen wie der Betreiber in Schweden, der nur 50 für den Kauf bezahlen musste; wenn ich die gleiche Renditevorstellung habe.Kosten für Greenkeeper, Angestellte etc spielt auch eine Rolle, sind aber sicher eher zweitrangig in der Kostenrechnung.

    Daneben: es wundert mich schon ganz schön, dass die Mieten in Luzern so moderat sind! Und ausserdem...wieviele Unihockey Spieler zum Golf kommen!

  9. #9
    ProGolfer Avatar von schteff
    Registriert seit:17.04.2009
    Beiträge:964

    Standard

    Offtopic, ich weiss ich weiss, aber:

    Daneben: es wundert mich schon ganz schön, dass die Mieten in Luzern so moderat sind! Und ausserdem...wieviele Unihockey Spieler zum Golf kommen!
    Auch das ist relativ und Ansichtssache. Sicher zahle ich im Raum Luzern weniger Miete als in Zürich oder Zug, zahle dafür aber wesentlich mehr Steuern als in Zug und habe nicht den Verdienst wie in ZH oder ZG. In meiner Branche rund 1000 weniger. Da ist es nur logisch, dass auch die Mieten günstiger sind. Und, der Betrag allein sagt ja noch nichts über Grösse, Verkehrsanbindung, Komfort, Ausbaustandart ect aus.

    Deine Erklärung bezüglich der Greenfees finde ich sehr logisch und nachvollziehbar.

  10. #10
    Caddie kein Avatar
    Registriert seit:08.04.2009
    Beiträge:46

    Daumen runter

    Letztes Jahr habe ich auch 1x im Limpachtal gespielt. Mich haben die 150.-- Fr. auch geschockt, man erwartet dafür einen Topplatz. Der Pflegezustand war aber miserabel, Fairways eher wie fleckenteppiche, miese Greens, lieblose Platzgestaltung. Für mich ist dieser Platz ein absolutes Nogo, wenn man bedenkt, dass dieser Platz so in der Pampa ist, dann können die die Preise kaum rechtfertigen. Sorry, darum werde ich auch nicht am Golfforum-Turnier mitspielen.

    Ich finde man muss die Greenfee-Preise im Inland vergleichen, und da gibts schon viel bessere Angebote als Limpachtal. z.B. haben wir in Samedan, immerhin der älteste Platz in der Schweiz, von der Kulisse kaum zu toppen, schon für 60.- Tagesgreenfee (es waren Pflegetage, die hat man aber kaum gemerkt) gespielt. Dies ist nicht normal, aber die Greenfeepreise sind im Engadin moderat, in Zuoz zwischen 70-100.- in Samedan zwischen 80-120.-, und wenn man in einem Hotel nächtigt, reduzieren sich diese Preise um etwa 20.-. Generell finde ich eine Greenfee von 100.- - 120.- für WE angemessen. Es gibt viele Plätze, insbesondere in den Bergen, die solche Greenfees verlangen. Und alles die ich bisher gespielt habe, waren in einem besseren Zustand als Limpachtal.

    Wir waren auch schon in Schweden, und wie vieles in Schweden, einiges ist dort "public" finanziert (durch Steuern > 50%), wie auch in Schottland. Ein Vergleich ist somit schwierig.

    Gruss Daniz

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