Liebes Tagebuch, hier mein letzter Tagesbericht
Nach einer letzten Hotelnacht begaben wir uns gestern Morgen von Evian nach Genf-Cologny, um unseren fünften Golfplatz und das Ende der Tour de Suisse in Angriff zu nehmen.
Wir staunten ab der imposanten Erscheinung der Clubhäuser nicht schlecht. Irgendwie kam mir spontan James Bond's Goldfinger in den Sinn, wo Sean Connery mit Gerd Fröbe ihre kultige Golfrunde spielten.
Wir wurden sehr freundlich empfangen und nach der Barbezahlung des Greenfees (wurde vorgängig per Mail darauf hingewiesen) machten wir uns auf zu Abschlag 1. Wir starteten beide mit einem Par erfolgreich in den Tag. Hinter uns schloss bald mal ein einzelner Spieler samt Caddy auf, welchen wir vorbildlich passieren liessen. Nach den traumhaft schönen und gepflegten ersten Neun lautete der Spielstand mal wieder knapp 1up, dieses Mal wieder zu Dan's Gunsten.
Die in Crans-sur-Sierre erwarteten superschnellen Greens wurden uns nicht ganz unerwartet nun hier geboten.
Auch die zweiten Neun zeigten sich in ihrem besten Licht, und wurden von vielen Greenkeepern eifrig gepflegt. Die bereits zahlreichen gefallenen Blätter liessen einige abseits der Fairways platzierten Bälle überdecken und zwangen uns oft zu grösseren Suchaktionen. Ein paar erste oder provisorische Bälle wurden so Opfer des Genfer Platzes, obwohl sie im Semirough nicht unbedingt schlecht platziert gewesen wären.
Je länger das Spiel dauerte, desto schlechter wurde mein Spiel und grösser der Vorsprung von Dan und die Anzahl meiner verlorenen Callaway Warbirds.
Auch mein SEHR glücklicher 20m-Parputt auf der 14 mochte keine Kehrtwendung in mein Spiel bringen.
So gewann Dan diese Runde mehr als verdient mit (achtung, gelernt) mit 4&2.
Über die Woche gesehen waren die fünf Runden auch sehr ausgeglichen. Jeder konnte zwei Siege für sich verbuchen, das Matchplay in Losone ging bekanntlich all square aus.
Fazit Platz:
Der Golfclub de Geneve ist zweifellos der schönste und bestgepflegteste, je von mir gespielte Golfplatz. Die Bahnen sind oft von dichten, hohen Bäumen gesäumt, Wasser gibt es nur bei wenigen Löchern, aber dafür sehr idyllisch angelegt. Der grosse, verwinkelte Teich fungiert als Hindernis von drei Spielbahnen.
Von der Terasse des sehr imposanten Clubhauses hat man eine wunderbare Sicht auf das Doppelgreen der Neun und 18.
Die Moderne hat hier noch nicht Einzug gehalten. So hat der Club weder eine eigene Homepage, noch kann man mit etwas anderem als Bargeld bezahlen. Dafür werden Traditionen wie mindestens ein obligatorischer Caddy pro Flight gepflegt. Warum wir keinen bekamen haben wir nicht nachgefragt, offenbar stand bei unserem Start keiner mehr zur Verfügung.
Ebenfalls gab es keine Teetime. First come, first served.
Dan und ich waren uns einig, unsere Tour de Suisse in Genf mit dem absoluten Höhepunkt beendet zu haben.
Wir erlebten eine super gelungene und abwechslungsreiche Woche.
Gruss
Mizi
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Nur Spass...war sehr angenehm die ganze Zeit mit Mizi. Irgendwann und bei Gelegenheit möchte ich sowas nochmals wiederholen.


