Montag, 10. Oktober 2011
Liebes Tagebuch .
Das Wetter hat uns heute die ganze Montagsplanung etwas über den Haufen geworfen. Heute wäre nämlich der Golfclub Sagogn als Einstieg in die Golfwoche auf unserem Tagesprogramm gestanden. Leider aber liegt der Platz als Folge des frühen Wintereinbruches im Bündnerland bereits unter einer dichten Schneedecke. Als dies um 9Uhr morgens klar wurde, musste also schnell umdisponiert werden.
Wir entschieden uns zusammen mit Dega, als Ersatz dem Golfplatz Domat/Ems einen Besuch abzustatten. Schnell eine Teetime um 14Uhr gebucht und los gehts, in die Tour de Suisse!
Ich holte DAN in Zofingen ab, wo er freundlicherweise von Pädu hin chauffiert wurdeVon da ging es in knapp zwei Stunden via erstaunlich staufreien Autobahnkilometern bis nach Domat/Ems, wo uns der Regen schon unfreundlich empfing. Freundlicher, dafür ungläubiger ging es dann im Sekretariat zu und her. Die anwesenden Damen hatten sich im Büro schon mit dicken Pullovern eingemummt und konnten kaum glauben, dass wir bei Regen und 7° auf dem Quecksilber eine Runde spielen wollten. Wir hielten fest, dass wir gemäss Wetterbericht ab ca. Loch 6 trocken haben müssten und bewiesen, dass die harten Kerle offenbar doch eher aus dem Unterland kommen.
Als Ausnahme gesellte sich dann wie abgemacht noch dega dazu, der auch lieber einen Regentag auf dem Golfplatz verbringt, als einen sonnigen Tag im Büro
So starteten wir dann auf die 18 Löcher (Gelb-Rot) des Golfplatzes Domat/Ems, die uns sehr abwechslungsreich und sehr schön gepflegt zur Verfügung standen. Nach einem verhaltenen Bogey/Bogey/DoubleBogey-Start hatten wir uns aber schnell gefangen und zeigten mit einem Bogey/Par/Par-Loch2, dass es eigentlich besser ginge.
Auf Loch 8 (wir erinnern uns, die Prognose lautete Loch 6) gab dann der Regen definitiv forfait und wir entledigten uns unserer Regenklamotten. Zwischenzeitlich waren sogar noch einzelne Sonnenstrahlen auszumachen.
Am Schluss der sehr sympathischen Golfrunde waren dann gesamthaft 74 Stablefort-Punkte zusammen gekommen. Der Fairness halber wird hier auf eine genauere Aufteilung der Punkte verzichtet
Zum Platz selber sei hier anzumerken, dass dieser mit viel Wasser und viel Abwechslung gebaut wurde und echt eine Reise wert ist. Der Bunker auf dem neunten Green und der sehr schön gebaute Abschlag auf der Elf sei hier als spezieller Leckerbissen zu erwähnen. Die Infrastruktur ist sehr stilvoll, lediglich die nahe Ems-Chemie und die sehr zahlreichen Hochspannungsleitungen und Masten trüben das Bild und die Geräuschkulisse ein wenig. Wir haben es aber keineswegs bereut, als Sagogn-Ersatz hier gespielt zu haben.
Aufgrund des Wetters und der somit sehr spärlich vorhandenen Kunden hatte nach unserer Rückkehr um kurz nach 18Uhr bereits sowohl das Restaurant sowie auch das Sekretariat und der Shop bereits seine Pforten dicht gemacht. Wir nahmen also zu dritt das Nachtessen im Hotel Vorab in Flims ein, wo Dan und ich ohnehin unsere Zimmer für die kommende Nacht gebucht hatten.
Bei ein paar Bier und einem leckeren Wildspezialitäten-Nachtessen haben wir dann den Tag mit reichlich Gesprächsstoff ausklingen lassen.
Trotz des anfänglich sehr tristen Wetters war dieser Montag ein sehr schöner Einstieg in unsere Tour de Suisse Woche.
Vielen Dank an Dega für den sehr netten Besuch und die gemeinsame Runde bei dir im Bündnerland!
Gruss
Mizi
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Von da ging es in knapp zwei Stunden via erstaunlich staufreien Autobahnkilometern bis nach Domat/Ems, wo uns der Regen schon unfreundlich empfing. Freundlicher, dafür ungläubiger ging es dann im Sekretariat zu und her. Die anwesenden Damen hatten sich im Büro schon mit dicken Pullovern eingemummt und konnten kaum glauben, dass wir bei Regen und 7° auf dem Quecksilber eine Runde spielen wollten. Wir hielten fest, dass wir gemäss Wetterbericht ab ca. Loch 6 trocken haben müssten und bewiesen, dass die harten Kerle offenbar doch eher aus dem Unterland kommen.



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