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Platzreife im Ausland

Eine Diskussion zum Thema Platzreife im Ausland im Golf-Forum: Ich möchte Golf lernen, da es in der Schweiz aber sehr teuer ist, habe ich vor die Platzreife während eines ...

  1. #1
    Greenkeeper kein Avatar
    Registriert seit:01.01.2012
    Beiträge:1

    Standard Platzreife im Ausland

    Ich möchte Golf lernen, da es in der Schweiz aber sehr teuer ist, habe ich vor die Platzreife während eines Urlaubes im Ausland zu absolvieren. Ich habe aber einmal gehört, dass es irgendwie nicht mehr geht, eine Platzreife welche im Ausland gemacht wurde dann in der Schweiz "anzuwenden". Kann mir hier jemand genauere Infos geben wie das läuft oder mir einen geeigneten Link posten?

    Es dankt, Jonas

  2. #2
    ProGolfer Avatar von schteff
    Registriert seit:17.04.2009
    Beiträge:964

    Standard

    Hoi Jonas

    Ich denke, das häufigste Problem ist, dass PR nicht gleich PR ist. Also in der Schweiz wird die PR an einem Turnier mit Hcp 36 gewertet, während in Deutschland zB die PR mit Hcp 54 gewertet wird. Daher kann es sein, dass eine PR, die du im Ausland erlangt hast, hier nicht anerkannt wird.
    Am besten, du fragst zB den Reiseveranstalter, ob die PR gemäss schweizer Richtlinien durchgeführt wird und daher anerkannt oder du wendest dich an deinen künftigen Club / Handicapverwalter (Migros Card, ASGI) ob sie die PR unter diesen Umständen akzeptieren.

    Im Übrigen gibt es auch in der Schweiz verschiedene Möglichkeiten zur PR zu gelangen. Einige davon sind sicher kostenintensiver als andere. Vielleicht findest du auch einen Weg, in der Schweiz die PR zu machen. Immerhin ist so eine Woche Urlaub (oder auch zwei) schnell vorbei und reicht vielleicht nicht ganz, um die PR zu bestehen, jedenfalls wenn du bei 0 anfängst.

    Herzlich willkommen im Forum und schon einmal viel Spass bei deinen ersten Golferlebnissen,
    Steffi

  3. #3
    Divot-Schläger kein Avatar
    Registriert seit:07.10.2011
    Beiträge:181

    Standard

    Die frage ist, was für dich teuer ist?! :-)

    Gruss

  4. #4
    Administrator Avatar von Patrick
    Registriert seit:19.01.2009
    Beiträge:1.118

    Standard

    Hallo Jonas, Herzlich Willkommen im Golf-Forum.

    Beste Grüsse
    Patrick
    Golfbälle mit Erfahrung:-) www.topball.ch
    ____________________________________

    Golf Golf Golf Golf Golfen gehen oder ab ins Golf-forum

  5. #5
    DrivingRange-Golfer kein Avatar
    Registriert seit:09.06.2011
    Beiträge:96

    Standard

    Die Frage ist auch, was man mit der PR machen will. Gerade am Wochenende, wo die Meisten wohl Zeit zum Spielen haben, sind es nicht wirklich viele Plätze welche PR überhaupt zulassen. So gesehen kann PR eigentlich nur eine Durchgangsstation sein. Was möglich sein sollte: PR-Kurs im Ausland und dann ein PR-Turnier in der Schweiz spielen. Rein Finanziell dürfte das allerdings wenig bringen, wenn man dazu noch einen Theorie-Kurs samt Prüfung in der Schweiz machen muss (ausser man hat eine gleichbedeutende Bestätigung aus dem Ausland, dann müsste aber auch der PR-Ausweis ganz allgemein anerkannt sein).

    Wenn es rein Kohlemässig schon am PR-Kurs (Golf Platzreifekurs inkl. Prüfung in Oberkirch - Klubschule Migros) scheitert, dann wird man an den Greenfees wenig Freude haben - und wenn man eh nur im Ausland spielt, dann spielt es ja keine Rolle ob die Schweiz den PR-Ausweis akzeptieren würde.

    Mein Tipp: Mach einen Ferienkurs (wieso nicht irgendwo im Warmen, wenn man in den Ferien locker und ohne Zeitstress an die Sache rangehen kann?) und mach dann in der Schweiz eine Platzreife-Prüfung (Platzreifeprüfung oder Prüfungstag). So bist Du erstens gut vorbereitet, denn nur mit de Kurs selber ist noch lange nicht gesagt, dass man die Vorgaben schafft (ich kenne einige welche beim ersten Versuch gescheitert sind, PR entspricht ja Hcp 36 - und das muss man auch auf einem "kleinen Platz" erst mal machen). Zudem ist das eine perfekte Vorbereitung für das erster Handicap, auch hier empfiehlt es sich nach der PR noch einmal Lektionen (oder noch besser Pro-Stunden) zu machen um nicht irgendwann auf den 18-Loch einzubrechen und die Runde abschreiben zu müssen (von da her ist eventuell ein vorgabewirksames 9-Loch Turnier gar nicht so schlecht).

    Meiner Meinung nach ist die Frage nicht was der ausländische PR-Ausweis ganz allgemein taugt, sondern was man damit eigentlich bezweckt. Bei Rundenpreisen bis zu 150.-- (Schupperkurs Golf, Golfplatz Solothurn, Golfunterricht, Golfclubs Schweiz, Golfkurse Schweiz, Golf ?bungsanlagen) bzw. mittlerweile 100-120.-- auf eigentlich allen 18-Loch Plätzen (mit beispielsweise bis zu 50 % Aufpreis für ASGI-Spieler im Graubünden) ist es sinnlos sich über hundert Franken mehr oder weniger bei den Kurskosten zu unterhalten.

    Marc
    Patrick, Michi14 and UiUiUi like this.

  6. #6
    Forums-Opa Avatar von Michi14
    Registriert seit:05.03.2009
    Beiträge:1.379

    Standard

    Zitat Zitat von Einsteiger Beitrag anzeigen
    Wenn es rein Kohlemässig schon am PR-Kurs (Golf Platzreifekurs inkl. Prüfung in Oberkirch - Klubschule Migros) scheitert, dann wird man an den Greenfees wenig Freude haben - und wenn man eh nur im Ausland spielt, dann spielt es ja keine Rolle ob die Schweiz den PR-Ausweis akzeptieren würde.
    Sehr guter Beitrag! Klingt zwar ein wenig versnobbt und elitär, trifft aber leider den Nagel auf den Kopf!
    Golf ist leider nicht günstig, aber es macht süchtig -> Teufelszeug!

  7. #7
    Divot-Schläger Avatar von paintitblack85
    Registriert seit:27.10.2011
    Beiträge:117

    Standard

    Zitat Zitat von Michi14 Beitrag anzeigen
    Sehr guter Beitrag! Klingt zwar ein wenig versnobbt und elitär, trifft aber leider den Nagel auf den Kopf!
    Golf ist leider nicht günstig, aber es macht süchtig -> Teufelszeug!
    Süchtig macht es auf alle Fälle. Bin ein trauriges Beispiel dafür . Trotzdem bin ich der Meinung, dass es günstigere und teurere Wege zur Platzreife gibt. Ich bin aber auch einer der Glücklichen, der aufgrund Schichtarbeit auch sehr oft unter der Woche spielen können wird. Daher auch etwas günstiger und wahrscheinlich auch etwas ruhiger.

  8. #8
    DrivingRange-Golfer kein Avatar
    Registriert seit:09.06.2011
    Beiträge:96

    Standard

    Mal abgesehen von den Kosten (für irgendwas muss man ja Geld ausgeben, man will selber ja auch gut bezahlt werden), liegt das Problem auch an der Zeit und an der Erreichbarkeit der Plätze. Gibt leider nur sehr wenige Plätze welche mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind, d.h. wenn's hoch kommt, muss man sich auch noch ein Auto (samt Parkplatz/Garage) zulegen. Zudem ist man einen halben Tag auf dem Platz unterwegs (wie hoch war schon wieder der eigene Stundenansatz, wenn's unter der Woche ist?). Dazu noch das Material (Driver für fast 1'000 Franken sind schon eher Standard als die Ausnahme - und das ist nur einer der 14 Schläger) und weil man ja irgendwie mal weiterkommen will und Selbstbeübung irgendwann nicht mehr weiterhilft, kommen noch Pro-Stunden oder Kurse dazu. Natürlich gibt es Einsteigermaterial und günstigere Trainingsmöglichkeiten, aber es läppert sich halt doch alles zusammen.

    Jedoch: Segel- oder Motorfliegen ist um ein vielfaches teurer, auf die Stunde gerechnet dürfte selbst Bungy-Jumping noch sehr viel teurer sein, Motorsport allgemein sowieso und wenn man den ganzen technischen Kram fürs Bergsteigen und die relativ kurze Haltbarkeit rechnet, ist selbst in den Bergen rumkraxxeln nicht eben billig (kann aber bei schlechter Materialwahl durchaus zu kürzerer Lebenserwartung führen als Golfspielen). Das Problem liegt deshalb nicht unbedingt an den Kosten fürs Golf - oder Motorrad oder Auto oder Gleitschirm oder oder, sondern daran, dass alles zusammen (inklusive Familie) irgendwie nur noch als Privatier auf die Reihe zu bekommen wäre (der, wenn's halt grad so gehen würde, denn auch noch Geschäfte nach der Golfrunde anleiern kann).

    Im Gegensatz zu einem Auto (samt Führerschein, ist ja brutal, was das inzwischen kostet inklusive der nötigen Weiterbildungskurse) ist Golf schon fast billig - mein Golfbudget liegt etwa so hoch wie Zulassung und Versicherung pro Jahr. Ist eben, wie so vieles im Leben, alles relativ.

    Marc

  9. #9
    DrivingRange-Golfer kein Avatar
    Registriert seit:08.02.2012
    Beiträge:69

    Standard

    Hallo.
    ich habe mich auch lange mit diesem Thema beschäftigt. Wir hatten einen Mirgos Anfänger 3 Tage Intensiv Kurs in 2010 und dort bekommt man danach eine Platzerlaubnis für die Übungsanlagen der Migrosgolfplätze. Das sind 6Loch Anlagen, die nett zu spielen sind. Dort kann man seine Fähigkeiten erweitern. Das hat 690CHF gekostet und es gab ein E7 ein Sandwedge und einen Putter von Wilson Staff. Alles anfängertaugliche Ware.
    Meine Frau und ich haben dann den Rest des Jahres dort gespielt und hatten Spass dabei.
    Dann waren wir im Winter in den USA, wo auf öffentlichen Plätzen niemand nach irgendwelchen Ausweisen fragt und hatten auch dort unseren Spass.
    Im Frühling 2011 war meine Frau dann schwanger und wir hatten eigentlich geplant einen 2ten Intensivkurs für die Platzreife ebenfalls bei der Migros zu machen. Aber leider rannte uns die Zeit davon (die ersten Platzreifekurse der Migros waren erst im April / 6ter Monat bei meiner Frau) und wir wollten nicht bis weit nach der Geburt warten. Also sind wir Last Minute in die Türkei geflogen und haben bei der German Golf Academy einen Wochenkurs gebucht. Das war super und wir hatten hinterher eine Platzreife die viele Golfclubs in Deutschland / Österreich und der Schweiz anerkennen, aber längst nicht alle..!
    Inzwischen haben wir eine Fernmitgliedschaft in einem deutschen Club und spielen als Gast gegen Greenfee auf allen Plätzen auf die wir Lust haben.
    Wenn man sich mal ein HCP erspielt hat, kann man auch nach Belieben den Club wechseln, ohne weitere Bedingungen erfüllen zu müssen.

  10. #10
    Caddie kein Avatar
    Registriert seit:10.10.2011
    Beiträge:26

    Standard

    Hallo Jonas
    Stand vor drei Jahren mehr oder weniger vor der gleichen Frage. Ich habe gar nicht lange überlegt, und eine Woche Ferien inkl. Golfkurs mit "garantierter Platzreife" gebucht. Das ganze kostete mich weniger, als wenn ich die Kurse hier in der CH gemacht hätte und (!!!) ich habe eine tolle Woche Ferien in einem Super Hotel verbracht .
    Ich musste im Nachgang allerdings hier in der CH noch eine praktische PR-Prüfung ablegen, da die ausländische PR nicht als PR (nur PE) akzeptiert wurde.
    Mittlerweilen haben aber auch die hiesigen Kursanbieter mitbekommen, dass nicht alle Herr und Frau Schweizer lust haben, mehrere Monate auf der Drivingrange zu verbringen (war für mich ein Kriterium, den PR-Kurs im Ausland zu machen), bis Sie auf die Greens losgelassen werden, und haben dementsprechen ihr Kursangebot überarbeitet. Somit gibt es jetzt auch bei uns (CH), am einen oder anderen Ort "vernüftige" PR-Kurs-Angebote.
    Ich würde vermutlich aber auch heute wieder "meinen Weg" einschlagen, weil ich quasi zum gleichen Preis gleich noch eine Woche Ferien dazu bekomme

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