Ich wäre für die Übermittlung der kompletten Fragestellung dankbar. Diese Antwort hilft nicht weiter, solange die tatsächliche Frage nicht bekannt ist.
Allsquare
Eine Diskussion zum Thema Wie soll verfahren werden ? im Golf-Forum: Ich wäre für die Übermittlung der kompletten Fragestellung dankbar. Diese Antwort hilft nicht weiter, solange die tatsächliche Frage nicht bekannt ...
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Ich wäre für die Übermittlung der kompletten Fragestellung dankbar. Diese Antwort hilft nicht weiter, solange die tatsächliche Frage nicht bekannt ist.
Allsquare
Ich habe nichts anderes gemacht, als Deine und meine Behauptung ins Englische übersetzt. Hier - auszugsweise, aber nicht sinnverändert - meine Fragestellung an die RB's:
"[...] He argues that a substituted ball becomes the ball in play only if it was dropped under an applicable rule. In his opinion, a ball dropped under an inapplicable rule will not become the ball in play. He therefore quotes a number of Decisions saying that a ball dropped under an inapplicable rule must be abandoned and play must be continued with the original ball instead (D15/13, D20-7/2.5 & D26-1/3.7).
My understanding of the Definition of a Substituted Ball as well as of R15-2 is that even if a player drops a ball under an inapplicable rule, that ball is a substituted ball and becomes the ball in play. But he must before making a stroke at this ball - as he proceeded under an inapplicable rule - correct his error by lifting/abandoning the wrongly substituted ball and continue with the original ball (R20-6). Otherwise he will be penalized accordingly.
In other words the balls dropped in D15/13, D20-7/2.5 & D26-1/3.7 became the balls in play when dropped. But they have to be abandoned before making a stroke at them in order to prevent the player from being penalized. Before abandoning these balls by lifting them the original balls are no longer in play.
If the player moved the wrongly substituted ball he will be penalized under R18-2 even if he subsequently corrects the wrong substitution acc. to R20-6, in analogy to D20-2a/4.
If he moved the original ball (which is not in play as long as the wrongly substituted ball has not been abandoned), e.g. by erroneously lifting it, he will also be penalized under R18-2, if this ball will became again the ball in play later on (after abandoning the wrongly substitued ball under R20-6), in analogy to D27-2b/7, D27-2b/8 & D27-2b/9.
Can you please confirm my interpretation of the rules as above (or correct me if I should be completely wrong)?[...]"
Übrigens: meine Interpretation wurde zuvor auch von dem Rules-Crack der ASG bestätigt.
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Ich gebe mich geschlagen. Nach ausführlicher Korrespondenz mit anderen Regelkundigen bleibt als Fazit die knallharte Ansage der Regel 20-4:
Ob der Ball nach dem Dropp "BiS" bleibt oder diesen Status wieder verliert, spielt offenbar keine Rolle. Eventuelle Strafen treffen immer den Ball der, auch durch einen Dropp, Ball im Spiel ist, wenn auch nur für kurze Zeit; sprich: auch wenn er wieder aufgegeben werden muß.Ersetzt ein Spieler einen Ball und ist ihm dies nach den Regeln nicht erlaubt, so ist der neu eingesetzte Ball kein falscher Ball; er wird zum Ball im Spiel.
Auf zum nächsten Disput !
Allsquare
Danke, Allsquare. Dieser Thread hat mich eine Menge Schweiss gekostet. Die Blasen an den Fingerkuppen sind langsam aber sicher am Verheilen...
Du weisst es sicherlich, aber für alle Anderen: Es gab eine kurze Periode (ich glaube 2000-2003), wo der gedroppte, hin- oder zurückgelegte Ball nach R20-4 erst durch einen Schlag zum "Ball im Spiel" wurde.
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Dieser Satz von Dir hat meinen Gehirnknoten gelöst ... Danke !
Es war etwas anders. 2004 wurde die 27-1 dahingehend geändert, daß ein OB verloren war, wenn nach einem, nach einer anwendbaren Regel gedropptem Ball, geschlagen wurde. Das hatte zur Folge, daß in dem Zeitraum zwischen dem Dropp und dem Schlag zwei Bälle gleichzeitig im Spiel waren. Wurde nämlich nach einem Dropp (und vor einem Schlag nach dem gedroppten Ball) der OB gefunden, war der gedroppte Ball wieder aus dem Spiel. Wurde aber mit dem gedroppten Ball ein Schlag gemacht (grauenvolles Deutsch), so war der OB unwiederbringlich verloren.
Diese Decision (27/17) wurde in der Ausgabe 2006-07 rediviert, da sie Unheil stiftete.
Hier habe ich den alten Text gefunden:
Ich habe auch alte Texte von mir, aus den Jahren 2004 und 2005, in anderen Foren gefunden. Die Problematik war damals schwer vermittelbar, da sie die Generalaussage von 20-4 unterlief.Verlorener Ball
Ein Ball gilt als „verloren“, wenn
a. er binnen fünf Minuten, nachdem die Partei des Spielers oder deren Caddies die Suche danach begonnen haben,
nicht gefunden oder nicht vom Spieler als sein eigener identifiziert ist oder
b. der Spieler einen Schlag nach einem ersetzten Ball gemacht hat oder
c. der Spieler von dem Ort, an dem sich der ursprüngliche Ball mutmaßlich befindet, oder von einem Punkt, der näher zum Loch liegt als dieser Ort, einen Schlag nach einem provisorischen Ball gemacht hat.
Jetzt weiß ich wieder, wieso ich mich so an die "nicht nach anwendbarer Regel gedroppt"-Weisheit geklammert habe. Man wird halt älter !
Allsquare
Hier noch ein alter Text:
Die 27-1/2 sagt es heute deutlicherStatus des ursprünglichen Balls, wenn ein anderer Ball nach dem Verfahren "Strafe von einem Schlag und Verlust der Distanz" gespielt worden ist
Grundsätzlich gilt: Spielt ein Spieler, nachdem er einen Schlag gespielt hat, einen anderen Ball nach dem Verfahren "Strafe von einem Schlag und Verlust der Distanz" so ist der ursprüngliche Ball verloren und der andere Ball ist mit der Strafe von einem Schlag und Verlust der Distanz im Spiel.
Dies wird gestützt durch:
(a) die Erklärung "Ball im Spiel", welche besagt, dass ein für den Ball im Spiel eingesetzter anderer Ball zum Ball im Spiel wird, gleich ob dieser Ersatz erlaubt ist oder nicht;
(b) die Erklärung "Verlorener Ball", welche besagt, dass ein Ball verloren ist, wenn der Spieler einen anderen Ball gemäß den Regeln ins Spiel gebracht hat, z.B. einen anderen Ball nach dem Verfahren Strafe von einem Schlag und Verlust der Distanz gespielt hat; und
(c) die Regel 27-2a welche besagt: "Der Spieler muss seinen Gegner im Lochspiel bzw. seinen Zähler oder einen Mitbewerber im Zählspiel unterrichten, dass er einen provisorischen Ball zu spielen beabsichtigt, und muss ihn spielen, bevor er oder sein Partner nach vorne gehen, um den ursprünglichen Ball zu suchen. Versäumt er dies und spielt einen anderen Ball, so ist ein solcher Ball kein provisorischer Ball und wird unter Hinzurechnung der Strafe von einem Schlag und Verlust der Distanz Regel 27-1 zum Ball im Spiel, wohingegen der ursprüngliche Ball als verloren gilt".
@ Waldmeier
Ich habe Dir den Originaltext von 2004 des R&A als Link per PN geschickt
Geändert von allsquare (03.12.2011 um 13:37 Uhr)